Quelle: https://widerstaendig.de/palaestina-und-die-fahnen-der-vvn
Link-Tip: https://vvn-vda.de
Im Folgenden ein Bericht von Max Hölz zur der Demo am 17. Januar 2026 in Connewitz für Palästina-Solidarität:
Ich will Juliane Nagel (MdL Die Linke Sachsen) nicht mehr hören. Sie ist für mich seit gestern politisch endgültig gestorben. Habe noch im Ohr, wie sie im Vorfeld der Demo vom 17.1.26 in Connewitz tönte, dass sie “Israel-nahe und palästinasolidarische Kräfte zusammenbringen will”. Nun habe ich auf unserer Demostrecke am Straßenrand soviele vermummte Antideutsche gesehen (mit ihren Israel und seine Angriffsarmee verherrlichenden und die Palästina-solidarischen Menschen beleidigenden Parolen und Transparenten), dass ich davon für mein Leben genug habe. Die scheinen wohl alle in Leipzig zu wohnen oder für diesen einen Tag dahin gekommen zu sein.
Zeitweise fühlte ich mich an meine Zeit 1995 in der Westbank erinnert. Wenn dort nämlich einmal im Jahr am “Jerusalem-Day” die rechtsextremen jüdischen Siedler, Tausende, jeder eine Israel-Fahne in der Hand, am Damaskus-Tor im arabischen Teil Jerusalems ihren Anspruch auf ganz Jerusalem und auf das ganze biblische Palästina schreiend und pöbelnd geltend machten.
Die ursprüngliche Demo-Route durch ganz Connewitz war von der Polizei verboten worden. Die neue Route ging nicht weiter rein nach Connewitz, also nicht zum alternativen Kulturzentrum “Conne Island”. Und auch nicht zum Langweiler-Büro “Linxxnet” von Jule Nagel (MdL Die Linke), das mich – ehrlich gesagt – überhaupt nicht interessierte! Der Zugang zum Connewitzer Zentrum wurde von der massenhaft Israel-Fahnen schwenkenden antideutschen “Antifa Blau-Weiss” (pro Israel) dabei ‘heroisch’ verteidigt. Mutig, und zwar hinter massiven Polizeiabsperrungen.






