18.07.2026 (Sa) 14:00 Uhr Parkaue Lichtenberg (Nähe U+S-Bhf. Frankfurter Allee)

Cuba Sí: Fiesta de Solidaridad 2026 (14:00–22:00)

Mit Vokü- und Infoständen des Stadtteilladen Zielona Góra

(Nach der Fiesta gibt es die After Hour „Fiesta después de la Fiesta“ ab 22:00 im Stadtteilladen Zielona Góra)

Am 18. Juli 2026 verwandelt sich die Parkaue in Berlin-Lichtenberg wieder in einen lebendigen Ort internationaler Begegnung, politischer Diskussion und gelebter Solidarität. Von 14:00 bis 22:00 Uhr laden wir euch herzlich ein zur diesjährigen Fiesta de Solidaridad – einem Fest, das weit mehr ist als Musik und Begegnung: Es ist ein klares Zeichen für internationale Solidarität, für soziale Gerechtigkeit und für den gemeinsamen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus.

Die Fiesta steht in der Tradition der Solidaritätsarbeit mit Kuba und Lateinamerika. In einer Zeit globaler Krisen, wachsender sozialer Ungleichheit und politischer Spannungen setzen wir ein bewusstes Gegengewicht: Von Kuba lernen heißt siegen lernen – dieser Satz ist für uns keine Floskel, sondern Ausdruck einer Haltung. Kuba zeigt seit Jahrzehnten, dass ein anderer Weg möglich ist: solidarisch, gemeinschaftlich, menschenorientiert. Trotz Blockade, trotz wirtschaftlicher Herausforderungen bleibt die Insel ein Beispiel für internationale Solidarität, etwa durch medizinische Hilfe weltweit oder Bildungsprogramme für benachteiligte Menschen.

Ein vielfältiges Programm für alle Generationen
Auch in diesem Jahr erwartet euch ein abwechslungsreiches und spannendes Programm:

18.07.2026 (Sa) 14:00 Uhr Parkaue Lichtenberg (Nähe S+U-Bhf. Frankfurter Allee)

Fiesta de Solidaridad 2026: Cuba Sí! Viva Palestina!

🇨🇺🇵🇸 Auf der diesjährigen Fiesta de Solidaridad gibt es Info- und Merchstände von den Palästinensischen Demokratischen Komitees Berlin und eine Diskussionsveranstaltung über internationale Solidarität mit Palästina.

14:00—22:00 | Info- + Merch-Stände:
- Ausstellung der Palästina-Kufiya
- Ausstellung Palästinensischer Stickereien
- Infos über die Solidarität mit dem palästinensischen Volk
16:30 | Diskussionszelt:
Internationalismus lebt! Kuba, Palästina und die Friedensbewegung. mit: Ferat Koçak (MdB), Domenica Winkler (BAG Frieden und Internationale Politik) und Ari Alba Marquez (Sprecherrat Cuba Sí)

Für ein freies Palästina! Für internationale Solidarität und eine gerechte Welt!

18.07.2026 (Sa) 22:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain

♫ After-Show Solitresen: Fiesta después de la fiesta

Nach der Fiesta de Solidaridad gibts wieder eine Cuba Sí After Hour ab 22:00 im Stadtteilladen Zielona Góra, mit Cocktails und Latino-Mucke.

Después de la Fiesta de la Solidaridad habrá otra vez Cuba Sí After Hour a partir de las 22:00 en la tienda del barrio Zielona Góra, con cócteles y música latina.


Das Symbol M-26-7 steht für Movimiento 26 de Julio, die Bewegung 26.Juli, mit deren Sturm auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba 1953 die kubanische Revolution unter Fidel Castro begann.

El símbolo M-26-7 representa al Movimiento 26 de Julio, con cuyo asalto al cuartel Moncada de Santiago de Cuba en 1953 comenzó la revolución cubana impulsada por Fidel Castro.

24.07.2026 (Fr) 19:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, Berlin-Friedrichshain

Doku: „Gipfelstürmer – die blutigen Tage von Genua“ - Diskussion, Solitresen, Vokü

Doku: „Gipfelstürmer – die blutigen Tage von Genua“

Nach dem Film (WDR, 44min, 2002) Diskussion mit Aktivist*innen von damals: Was helfen uns diese Erfahrungen heute?

Mit Vokü, danach Solitresen.


Veranstaltungsreihe im Stadtteilladen Zielona Góra (Friedrichshain) und im New Yorck im Bethanien (Kreuzberg)

🖶 Plakat, color, jpg (A3)
🖶 Plakat, black/white, jpg (A3)
🖶 Flyer, PDF, A5 (doppelseitig A4 gefaltet)
🖶 Plakat A3/Stencil, „Never forget Carlo Giuliani!“

Am 20. Juli vor 25 Jahren wurde Carlo Giuliani von den Bullen bei den Anti-G8-Gipfelprotesten in Genua (Italien) ermordet, doch wir sagen: Carlo vive! Erinnern heißt kämpfen!

Zeitzeuginnen – Aktivistinnen, die damals am Start waren – werden von ihren Eindrücken und Erfahrungen berichten.

„Was bleibt vom Gipfelsturm?“ ist eine der Fragen, die während der Veranstaltungen gestellt und diskutiert werden wird. Scherzhaft wurde schon gesagt, dass wir das vielleicht schon beim G7 Gipfel in Evian (Schweiz) Mitte Juni 2026 sehen werden — was so eingetreten ist: Es kam zu massiven Straßenschlachten und Zehntausende demonstrierten gegen die Allmachtsphantasien der Herrschenden der imperialistischen Staaten.

Bei den Protesten gegen den EU Gipfel 14. Juni 2001 in Göteborg schossen die Bullen mit scharfer Munition auf Demonstrant*innen, wobei ein Demonstrant lebensgefährlich verletzt wurde und nur knapp überlebte. Einen Monat danach beim G8 Gipfel in Genua Ende Juli 2001 wurde erneut von den Bullen scharf geschossen, diesmal wurde ein Genosse – Carlo Giuliani – ermordet. Das Schießeisen der Bullen saß auch locker in Deutschland, wie z.B. beim G7 Gipfel von Heiligendamm/Rostock 2007 und beim G20 Gipfel in Hamburg 2017, wo die Waffe mehrmals auf Demonstrierende gerichtet wurde.

Doch trotz vieler Traumata von Protestierenden, krasser Repression, vielen Verletzten, jahrelangen Gerichtsprozessen und trotz der massiven Aufrüstung der Bullen gibt es immer wieder Mobilisierungen gegen die Gipfel der Herrschenden. Seit der Zeit des „Summer of resistance 2001“ verschanzen sich diese immer wieder in abgelegenere Regionen und Schutzburgen, denn sie bekommen jedesmal wieder gezeigt, dass sie nicht willkommen sind in der Bevölkerung.

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02. Juli (Donnerstag)

Vernissage: Göteborg — Genua – Summer of resistance 2001. Was bleibt vom Gipfelsturm?
⚲ 19:00 Stadtteilladen Zielona Góra

VERNISSAGE: Eröffnung der Foto- und Plakat-Ausstellung, mit Zeitzeug*innen FILMCLIPS: „This is how we do it in Gothenburg“, Indymedia Schweden, 40min, english
„Genua G8 Gipfel 2001“, KanalB, 30min, deutsch
Die Vernissage der Ausstellung zu Göteborg und Genua ist der Auftakt des Aktionsmonats.

13. Juli (Montag)

“OP Genua 2001 – Öffentliche Sicherheit und Ordnung beim G8-Gipfel in Genua/Italien 2001”
⚲ Anarchistisches Infocafé im New Yorck
19:30 Uhr Essen vegan | 20:00 Uhr Veranstaltung

Der Film dokumentiert die massiven Polizeigewaltexzesse und Vertuschungen während des G8-Gipfels in Genua/Italien 2001 (Dokumentation des Genoa-Legal-Forum, 2007, 42 Min., Sprache: dt. / Polizeifunk it.) Der Mord an Carlo Giuliani, die Razzia in der Diaz-Schule und die Verhaftung und Misshandlung Hunderter Demonstrant*innen war zweifellos ein Höhepunkt der Repression bei Gipfelprotesten.
Nach dem Film berichten uns Aktivistis, die damals vor Ort waren, von ihren Eindrücken und Erfahrungen.

20. Juli (Montag)

Geschichts- und Diskussionsveranstaltung zum 25. Jahrestag des G8-Gipfels in Genua und dem Mordv an Carlo Giuliani.
⚲ 20:00 Anarchist Dinner im New Yorck

Es wird um den Schwarzen Block und die Straßenkämpfe gehen. Außerdem um das kämpferische Gedenken an die Ereignisse, das auch die Bewegung in Berlin über Jahre zu Krawallen motiviert und nachhaltig beeinflusst hat.

24. Juli (Freitag)

Doku: „Gipfelstürmer – die blutigen Tage von Genua“
⚲ 19:00 Internationalistischer Abend im Stadtteilladen Zielona Góra

Nach dem Film (WDR, 44min, 2002) Diskussion mit Aktivist*innen von damals: Was helfen uns diese Erfahrungen heute?

Mit Vokü, danach Solitresen.

Carlo Giuliani Wandbild New Yorck Bethanien - Berlin



Randomn Poster / Foto: 2014

randomn foto / poster