26.06.2026 (Fr) 20:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain

Film- + Tresenabend: Stoppt die Bücherverbrennungen in den USA!

☐ Sharepic/Poster (color), hires

Internationalistischer Abend. Ab 20:00 Vokü (vegan) + Film, danach Solitresen.

„Amerikas Bücherkrieg“ (60min, Ilan Ziv 2024, ARTE)
deutsch mit english subtitles

In den USA betreiben Konservative, Nazis und weiße Christen eine wahre Hetzjagd auf Bibliothekar*innen und Autor*innen. Tausende Bücher wurden bereits aus Büchereien und Schulen entfernt, darunter „Harry Potter“, „Das „Tagebuch der Anne Frank“ oder das Buch „Gender Queer“ — angeblich zum Schutz von Kindern. Auch Bücherverbrennungen finden statt.

Ein besonderer Dorn im Auge sind ihnen die Verfechter*innen individueller und kollektiver Rasse- und Gender-Identitäten, ihr kulturelles Schlachtfeld sind Schulen und öffentliche Bibliotheken in den USA.

Der Gruppe ultrakonservativer Bücherverbieter*innen steht das Lager der liberalen Intellektuellen und der Minderheiten wie der LGBTQIA+-Bewegung und den afroamerikanischen Communitys gegenüber.

Die investigative Dokumentation „Amerikas Bücherkrieg“ von Ilan Ziv beleuchtet die politischen Mechanismen hinter dieser Zensurbewegung.

26.06.2026 (Fr) 20:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra

Internationalistischer Abend - Solitresen

Vokü (vegan), Solitresen, free Kicker, Polit-Mucke

Internationalistischer Abend, jeden 4. Freitag im Monat — antifaschistisch, antikapitalistisch, revolutionär!

27.06.2026 (Sa) 19:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra

♫ Soliparty & Pierogi

Vegan Pierogi! Solishots with and without alcohol! Acoustic concerts! Djs!

Soliparty to support a chronically ill person with increasing medical expenses and their status at risk.

Line-up:

  • KARAOKE choose a song and sing along
  • BORROWED FEELINGS -first and last show- Accoustic Depressive Covers
  • ASSI/MILIERT Dark Wave/EBM
  • ECATE STYX Postpunk/Darkwave/Coldwave
02.07.2026 (Do) 19:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain

Vernissage: Göteborg — Genua – Summer of resistance 2001. Was bleibt vom Gipfelsturm?

🖶 Veranstaltungs-Plakat, A3, color
🖶 Veranstaltungs-Plakat, A3, black/white
🖶 Plakat A3/Stencil, „Never forget Carlo Giuliani!“

VERNISSAGE:
Eröffnung der Foto- und Plakat-Ausstellung, mit Zeitzeug*innen

FILMCLIPS (weitere Infos unten):
„This is how we do it in Gothenburg“, Indymedia Schweden, 40min, english
„Genua G8 Gipfel 2001“, KanalB, 30min, deutsch

Eine Veranstaltung im Rahmen des Aktionsmonats in Gedenken an Carlo Giuliani, von den Bullen ermordet 20.07.2001 in Genua.

Juli 2026 gibt es mehrere Veranstaltungen zu Genua 2001 (siehe unten), die Vernissage der Ausstellung zu Göteborg und Genua ist der Auftakt des Aktionsmonats.

INFOS ZU DEN VIDEOCLIPS:
    
„This is how we do it in Gothenburg“ Indymedia Schweden, 40min, english
Ein Dokumentarfilm von und über die Demonstrant*innen beim EU-Gipfel in Göteborg Mitte Juni 2001. Anhand von völlig einzigartigen Aufnahmen erhalten wir einen sehr hautnahen Einblick in das Leben der Menschen, die sich mit unterschiedlichen Zielen auf den Straßen von Göteborg versammelt hatten. Indymedia hatte etwa zehn Kamerateams vor Ort, mitten in den Menschenmengen, bei den Demonstrationen und den Ausschreitungen.

„Genua G8 Gipfel 2001“ KanalB, 30min, deutsch
Ende Juli 2001 trafen sich in Genua die Chefs der G8 Staaten, um unter Ausschluß der Öffentlichkeit die Zukunft der Welt zu regeln. Die angereiste APO der Globalisierungskritiker*innen wurde durch riesige Zäune daran gehindert, ihr Recht auf Versammlungsfreiheit auszuüben. Mit einer Eskalationsstrategie im Vorfeld, die die ansässige Linke an die 70er Jahre erinnerte, versuchte der protofaschistische Repressionsappart der Regierung Berlusconi systematisch, die 300.000 Aktivist*innen einzuschüchtern und (mit Hilfe der willfährigen Tagespresse) zu kriminalisieren.

__________________

Aktionsmonat Juli 2026: 25 Jahre Gipfeproteste in Genua – Carlo vive! Erinnern heißt kämpfen!

Veranstaltungsreihe im Stadtteilladen Zielona Góra (Friedrichshain) und im New Yorck im Bethanien (Kreuzberg)

Am 20. Juli vor 25 Jahren wurde Carlo Giuliani von den Bullen bei den Anti-G7-Gipfelprotesten in Genua (Italien) ermordet, doch wir sagen: Carlo vive! Erinnern heißt kämpfen!

Zeitzeug*innen – Aktivist*innen, die damals am Start waren – werden von ihren Eindrücken und Erfahrungen berichten.

„Was bleibt vom Gipfelsturm?“ ist eine der Fragen, die während der Veranstaltungen gestellt und diskutiert werden wird. Scherzhaft wurde schon gesagt, dass wir das vielleicht schon beim G7 Gipfel in Evian (Schweiz) Mitte Juni 2026 sehen werden — was so eingetreten ist: Es kam zu massiven Straßenschlachten und Zehntausende demonstrierten gegen die Allmachtsphantasien der Herrschenden der imperialistischen Staaten.

Bei den Protesten gegen den EU Gipfel 14. Juni 2001 in Göteborg schossen die Bullen mit scharfer Munition auf Demonstrant*innen, wobei ein Demonstrant lebensgefährlich verletzt wurde und nur knapp überlebte. Einen Monat danach beim G7 Gipfel in Genua wurde erneut von den Bullen scharf geschossen, diesmal wurde ein Genosse – Carlo Giuliani – ermordet. Das Schießeisen der Bullen saß auch locker in Deutschland, wie z.B. beim G8 Gipfel von Heiligendamm/Rostock 2007 und beim G20 Gipfel in Hamburg 2017, wo die Waffe mehrmals auf Demonstrierende gerichtet wurde.

Doch trotz vieler Traumata von Protestierenden, krasser Repression, vielen Verletzten, jahrelangen Gerichtsprozessen und trotz der massiven Aufrüstung der Bullen gibt es immer wieder Mobilisierungen gegen die Gipfel der Herrschenden. Seit der Zeit des „Summer of resistance 2001“ verschanzen sich diese immer wieder in abgelegenere Regionen und Schutzburgen, denn sie bekommen jedesmal wieder gezeigt, dass sie nicht willkommen sind in der Bevölkerung.

————
⏍ 02.07.2026 (Donnerstag)
⚲ 19:00 Stadtteilladen Zielona Góra

Vernissage: Göteborg — Genua – Summer of resistance 2001. Was bleibt vom Gipfelsturm?

Eröffnung der Foto- und Plakat-Ausstellung mit Zeitzeug*innen und Filmclips zu Göteborg und Genua. Eine Veranstaltung im Rahmen des Aktionsmonats in Gedenken an Carlo Giuliani, von den Bullen ermordet 20.07.2001 in Genua.

FILMCLIPS:
„This is how we do it in Gothenburg“, Indymedia Schweden, 40min, english
„Genua G8 Gipfel 2001“, KanalB, 30min, deutsch

————
⏍ 13.07.2026 (Montag)
⚲ Anarchistisches Infocafé / NewYorck im Bethanien
• 19:30 Uhr Essen vegan
• 20:00 Uhr Veranstaltung

"OP Genua 2001 – Öffentliche Sicherheit und Ordnung beim G8-Gipfel in Genua/Italien 2001" ist eine Dokumentation des Genoa-Legal-Forum (2007, 42 Min., Sprache: dt. / Polizeifunk it.).

Der Film dokumentiert die massiven Polizeigewaltexzesse und Vertuschungen während des G8-Gipfels in Genua/Italien 2001.   

Der Mord an Carlo Giuliani, die Razzia in der Diaz-Schule und die Verhaftung und Misshandlung Hunderter Demonstrant:innen war zweifellos ein Höhepunkt der Repression bei Gipfelprotesten.  

Nach dem Film berichten uns Aktivistis, die damals vor Ort waren, von ihren Eindrücken und Erfahrungen.

————
⏍ 20.07.2026 (Montag)
⚲ 20:00 Anarchist Dinner im NewYorck Bethanien

Geschichts- und Diskussionsveranstaltung zum 25. Jahrestag des G8-Gipfels in Genua und dem Mord an Carlo Giuliani.

Es wird um den Schwarzen Block und die Straßenkämpfe gehen. Außerdem um das kämpferische Gedenken an die Ereignisse, das auch die Bewegung in Berlin über Jahre zu Krawallen motiviert und nachhaltig beeinflusst hat.

————
⏍ 24.07.2026 (Freitag)
⚲ 19:00 Internationalistischer Abend im Stadtteilladen Zielona Góra, Friedrichshain

Doku: „Gipfelstürmer – die blutigen Tage von Genua“, WDR, 44min, 2002.
Nach dem Film Diskussion mit Aktivist*innen von damals: Was helfen uns diese Erfahrungen heute?

Mit Vokü, danach Solitresen.

04.07.2026 (Sa) 20:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra

♫ EL BARRIO MUSIK Tour 2026

Acts:
KUNSTKANNSPRECHEN, MASUR und KALIBA91

Der EL BARRIO MUSIK TOUR wurde bei ihrem Auftrittstermin in Finsterwalde am 6.Juni die Location entzogen, nachdem die Bullen Druck ausgeübt hatten, dass da "Linksextremisten" auftreten würden. Gegen diese staatliche Zensur führten die Künstler daraufhin in Finsterwalde erfolgreich eine Open-Air-Musik Kundgebung durch. El Barrio Musik: „Wir wehren uns gegen diese Eingriffe des Staates und lassen uns nicht Mundtot machen.“!

Hip Hop ist kein Verbrechen!
Gegen die Kriminalisierung widerständiger Musikkultur!

10.07.2026 (Fr) 09:00 Uhr Berlin-Wedding

Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg! – Aktionstage 10.—12. Juli 2026

10.—12. Juli Aktions-Zelt im Volkspark Humboldthain
11. Juli Großdemonstration 14:00 S+U Gesundbrunnen

INFOS: https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org

Als Anlaufstelle bauen wir auf der zentralen Wiese im Volkspark Humboldthain ein Zirkuszelt auf. Dort gibt es:

  • spannende Vorträge und Ausstellungen
  • Musik- und Theateraufführungen
  • kreative Workshops
  • Möglichkeiten zur Vernetzung

>> PROGRAMM

Zusätzlich finden verschiedene Protestaktionen zum Mitmachen überall im Wedding statt. Wir halten euch auf dem Laufenden. Außerdem freuen wir uns, euch am Samstag, den 11. Juli, um 14 Uhr am S+U Gesundbrunnen zur Großdemonstration mit Konzert auf der Straße zu sehen!

Im Frühsommer soll bei Rheinmetall in Berlin-Wedding die Waffenproduktion starten. Damit würde zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder Rüstung in Berlin produziert werden.

Das werden wir nicht hinnehmen und rufen alle auf, sich dem Protest anzuschließen und selbst aktiv zu werden!

Ob Gaza, Kurdistan, Jemen: Die Waffen von Rheinmetall bringen für Millionen von Menschen weltweit Leid, Elend und Tod. Wir werden uns dieser tödlichen Produktion hier und überall in den Weg stellen. Vielfältige Aktionen und eine bundesweite Demonstration werden deutlich machen:

Geld für den Kiez, statt Waffen für den Krieg!
Schluss mit der Militarisierung und Kriegsvorbereitung!

11.07.2026 (Sa) 10:00 Uhr Berlin-Wedding

Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg! – Aktionstage 10.—12. Juli 2026

10.—12. Juli Aktions-Zelt im Volkspark Humboldthain
11. Juli Großdemonstration 14:00 S+U Gesundbrunnen

INFOS: https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org

Als Anlaufstelle bauen wir auf der zentralen Wiese im Volkspark Humboldthain ein Zirkuszelt auf. Dort gibt es:

  • spannende Vorträge und Ausstellungen
  • Musik- und Theateraufführungen
  • kreative Workshops
  • Möglichkeiten zur Vernetzung

>> PROGRAMM

Zusätzlich finden verschiedene Protestaktionen zum Mitmachen überall im Wedding statt. Wir halten euch auf dem Laufenden. Außerdem freuen wir uns, euch am Samstag, den 11. Juli, um 14 Uhr am S+U Gesundbrunnen zur Großdemonstration mit Konzert auf der Straße zu sehen!

Im Frühsommer soll bei Rheinmetall in Berlin-Wedding die Waffenproduktion starten. Damit würde zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder Rüstung in Berlin produziert werden.

Das werden wir nicht hinnehmen und rufen alle auf, sich dem Protest anzuschließen und selbst aktiv zu werden!

Ob Gaza, Kurdistan, Jemen: Die Waffen von Rheinmetall bringen für Millionen von Menschen weltweit Leid, Elend und Tod. Wir werden uns dieser tödlichen Produktion hier und überall in den Weg stellen. Vielfältige Aktionen und eine bundesweite Demonstration werden deutlich machen:

Geld für den Kiez, statt Waffen für den Krieg!
Schluss mit der Militarisierung und Kriegsvorbereitung!

11.07.2026 (Sa) 14:00 Uhr S+U-Bhf Gesundbrunnen, Berlin-Wedding

Antifa-Block auf der Großdemo „Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg!“

Gemeinsam gegen den Faschismus & gegen ihre Kriege — Antifa in die Offensive! Schließt euch an, beteiligt euch im Antifa-Block auf der antimilitaristischen Großdemo. Bringt Regen- oder Sonnenschirme mit. Und lasst uns bei den Aktionstagen vorab miteinander connecten!
__________
AUFRUF ZUM ANTIFA-BLOCK auf der antimilitaristischen Demo am 11. Juli 2026 in Berlin-Wedding

Als Antifaschist*innen beteiligen wir uns an den Aktionstagen des Berliner Bündnisses gegen Waffenproduktion und sind mit einem eigenen antifaschistischen Block Teil der Großdemonstration „Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg!” am Samstag, den 11. Juli (14 Uhr U+S-Bhf Gesundbrunnen). Wir rufen alle auf, mitzumachen!

Seit dem Frühling 2025 wissen wir, dass Rheinmetall im Werk seiner Tochtergesellschaft Pierburg GmbH in der Scheringstraße 2, einem ehemaligen Automobilzulieferer, ab Sommer diesen Jahres Artilleriemunition herstellen möchte. Damit werden zum ersten Mal seit dem Kriegsende 1945 wieder Waffen im Wedding produziert. Diese Umstellung auf Kriegsproduktion geht einher mit einer gigantischen Aufrüstung und Militarisierung, die wir in Deutschland in den letzten Jahren beobachten können.

12.07.2026 (So) 11:00 Uhr Berlin-Wedding

Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg! – Aktionstage 10.—12. Juli 2026

10.—12. Juli Aktions-Zelt im Volkspark Humboldthain
11. Juli Großdemonstration 14:00 S+U Gesundbrunnen

INFOS: https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org

Als Anlaufstelle bauen wir auf der zentralen Wiese im Volkspark Humboldthain ein Zirkuszelt auf. Dort gibt es:

  • spannende Vorträge und Ausstellungen
  • Musik- und Theateraufführungen
  • kreative Workshops
  • Möglichkeiten zur Vernetzung

>> PROGRAMM

Zusätzlich finden verschiedene Protestaktionen zum Mitmachen überall im Wedding statt. Wir halten euch auf dem Laufenden. Außerdem freuen wir uns, euch am Samstag, den 11. Juli, um 14 Uhr am S+U Gesundbrunnen zur Großdemonstration mit Konzert auf der Straße zu sehen!

Im Frühsommer soll bei Rheinmetall in Berlin-Wedding die Waffenproduktion starten. Damit würde zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wieder Rüstung in Berlin produziert werden.

Das werden wir nicht hinnehmen und rufen alle auf, sich dem Protest anzuschließen und selbst aktiv zu werden!

Ob Gaza, Kurdistan, Jemen: Die Waffen von Rheinmetall bringen für Millionen von Menschen weltweit Leid, Elend und Tod. Wir werden uns dieser tödlichen Produktion hier und überall in den Weg stellen. Vielfältige Aktionen und eine bundesweite Demonstration werden deutlich machen:

Geld für den Kiez, statt Waffen für den Krieg!
Schluss mit der Militarisierung und Kriegsvorbereitung!



Randomn Poster / Foto: 2005

randomn foto / poster