21.01.2026 (Mi) 19:11 Uhr Azad Dersime, Perspektive Online

Palästina und Kurdistan – Intifada oder Serhildan?

Image

Link zum Artikel: https://perspektive-online.net/2026/01/palaestina-und-kurdistan-intifada-oder-serhildan/

Bomben auf Zelte mit Familien auf der einen und hunderttausende flüchtende Minderheiten auf der anderen Seite. Die Bilder, die uns aktuell aus Palästina und Kurdistan erreichen, sind so historisch wie schmerzhaft. Gleichzeitig wird immer wieder versucht, die beiden Bewegungen gegeneinander auszuspielen – lassen sich die Kämpfe noch miteinander verbinden? – Ein Kommentar von Azad Dersime.

Gegen 20 Uhr deutscher Zeit erklärte die syrische Regierung rund um den faschistischen al-Dscholani und seine salafistische Entourage den totalen Krieg gegen die selbstverwalteten Gebiete West-Kurdistans, zu Kurdisch ,,Rojava“. Dieser Angriff stellt nicht nur die schlichte Doppelmoral der westlichen Imperialisten zur Schau, er lässt auch einen lang beschwiegenen Konflikt innerhalb der internationalistischen Bewegung zum Vorschein kommen. Hier greifen türkische Nationalisten mit Palästina-Fahnen kurdische Kundgebungen an, und dort rufen kurdische Demonstrierende zionistische Parolen mit israelischen Fahnen.

„Wo waren die, als mir etwas passiert ist?“, „Warum reden sie nicht über das?“ oder „Warum soll ich für die auf die Straße gehen?“ sind die Fragen, die man von Kriegsgeflüchteten hört, wenn es darum geht, die Kämpfe miteinander zu verbinden. Unsere Solidarität hängt oftmals davon ab, was die andere Seite für uns tun kann oder tun könnte. Die Erkenntnis, dass dies ein falsches Verständnis von Solidarität ist, ist essenziell und geradezu überlebenswichtig für die Kämpfe, die wir führen.

Für welchen antikolonialen Kampf bist du?

Wenn es um Solidarität geht, sind es oftmals (vermeintliche) geopolitische Allianzen, die im Weg stehen. Dahinter stecken meist reale, aber doch sorgfältig instrumentalisierte Klagen und Missstände.

Während auf der einen Seite Allianzen zwischen Teilen der kurdischen Widerstandsbewegung mit Israel und den USA kritisiert werden, beklagt die andere Seite indessen angebliche Allianzen zwischen dem Mullah-Regime und der Türkei mit dem palästinensischen Widerstand. Beides wurde in der Vergangenheit und bis heute als Grund für das Schweigen der jeweiligen Seite herangezogen.

Entlang dieser Linien werden antikoloniale und internationalistische Aktivist:innen gegeneinander ausgespielt. Der Fokus liegt statt auf dem gemeinsamen Kampf gegen ein und dieselben Imperialisten auf Punkten, die auf beiden Seiten zu nichts mehr als einer Schlammschlacht aus Vorwürfen und Halbwissen verkommen.

Rassistische und reaktionäre Vorurteile sind genau jene, die die Perspektive der Imperialisten in die Debatte bringen, ihre Schlachten für sie austragen und ihre menschenfeindlichen Haltungen in die jeweiligen Bewegungen zu bringen. Wir können diese Elemente weder durch Pauschalisierungen noch durch Verschweigen besiegen. Zionistische und antikurdische Haltungen können nur gemeinsam im Kampf, kritisch und solidarisch überwunden werden.

Palästinensischer und kurdischer Widerstand: Gemeinsam klappt es besser

Dass gemeinsame Praxis Früchte trägt, zeigt ein Blick auf eines der eindrücklichsten Beispiele des gemeinsamen Kampfes. Bei der Schlacht um das Beeka-Tal ermordete Israel, damals unterstützt durch die USA und die Türkei, 13 Revolutionär:innen der DFLP und der PKK und verhaftete fünf weitere. Unter einem der namhaftesten Märtyrer der kurdischen Bewegung, Mahsum Korkmaz, kämpften etwa 10.000 Kämpfer aus den Reihen der palästinensischen und kurdischen Bewegungen über mehrere Monate gegen die imperialistischen Kräfte, beruhend auf einem gegenseitigen Verständnis für den Kampf des jeweils anderen.

Wenige Jahre zuvor hatte Mahsum Korkmaz mit einem Kontingent kurdischer Kämpfer:innen an der Seite der PFLP im Libanon die Stadt Beirut gegen die zionistische Belagerung verteidigt. Diese Beispiele antiimperialistischer Solidarität im Kampf gegen Kolonialismus und Besatzung passen nicht in das Narrativ westlicher Profiteure.

Institute wie das Kurdische Institut in Paris oder die „American University of Kurdistan“ in Başûr, Südkurdistan, sind längst zu Thinktanks für imperialistische Ambitionen in Kurdistan geworden – Amerikas ausbeuterische Absichten in Westasien wurden und werden noch immer durch eben diese Träger westlicher Interessen gefestigt. Sie bilden Generationen von Historikern und sogenannten ,,Experten“ aus, die eine verfälschte Version der komplexen Geschichte verkaufen. Und das ganz im Interesse des US-Welthegemons. Eine, in der sich ,,die Araber“ nicht um die Kurden scheren würden. Statt der gemeinsamen Unterdrückung geht es um althistorische Kämpfe in der Zeit des osmanischen Reiches und noch weiter davor.

Die Imperialisten heucheln, lügen und spalten

Einen ähnlichen Keil treibt die Türkei voran, die sich rhetorisch immer wieder vermeintlich mit dem Leid der Menschen in Palästina solidarisiert. In der Realität arbeitet der türkische Staat jedoch nicht nur geheimdienstlich mit dem Mossad und der CIA, beispielsweise gegen die kurdische Bewegung, zusammen. Bis vor kurzem pflegte er zudem enge wirtschaftliche Beziehungen, darunter Rüstungsexporte und militärische Kooperationen mit der zionistischen Besatzung.

Im Fall der neuen syrischen Regierung verhält es sich ähnlich: Nach jahrzehntelangen syrisch-israelischen Konflikten rund um die Golanhöhen erkennt al-Dscholani mittlerweile die israelische Annexion des Gebietes von 1981 fast schon offiziell an. Doch nicht nur das, auch auf diplomatischer Ebene nähern sich die Regierungen beider Länder seit Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 weiter an.

In einer perfiden Wendung nutzt der türkische Staat zudem palästinensische Vertriebene, um die besetzten Gebiete in Afrin zu destabilisieren. Mehrere Tausend palästinensische Flüchtlinge wurden in besetzte Gebiete gebracht, oftmals in die Häuser vertriebener Familien. Das offen ausgesprochene Ziel ist es, die gemischte Gesellschaft in Rojava zu destabilisieren.

Schon die Römer wussten, wie man Feinde teilt. Beim Angriff auf die gallischen Gebiete spielten sie verfeindete Stämme gegeneinander aus, um sie im Moment der Schwäche beide zu zerschlagen. Auch tausende Jahre nach dem ersten Einsatz der „divide-and-conquer“-Strategie fallen die Opfer kolonialer Herrschaft ein weiteres Mal auf diese Lügen herein.

Proletarisch, internationalistisch, solidarisch!

Die internationale Situation ist prekärer denn je. Während mehreren Völkern ein Genozid droht, macht ein anderes gerade einen durch. Die Täter sitzen teils am selben Tisch, doch statt uns auf den Kampf gegen sie zu besinnen, streiten wir darum, wer in ihren Augen besser dasteht.

Wenn wir unsere Solidarität daran knüpfen, wer wann, wie und warum für wen spricht, dann werden wir scheitern. Wenn wir unsere Solidarität mit unterdrückten Völkern und untereinander an Bedingungen knüpfen, werden wir scheitern. Solidarität ist kein Geben und Nehmen. Unterdrückung anzuerkennen und an der Seite von Menschen zu stehen, unabhängig davon, ob sie potenziell auch an unserer Seite stehen würden, ist gelebte Solidarität.

Gewinnen können wir nur, wenn wir uns kompromisslos mit allen solidarisieren, die unter der aktuellen Weltordnung erdrückt werden und sich entscheiden, den Widerstand dagegen selbst in die Hand zu nehmen. Vor allem auch in Bezug auf Rojava, welches seit seiner Existenz von verschiedenen Seiten bedroht ist und dabei schon jeher eine Art Hoffnungsschimmer für die unterdrückten Völker der Erde darstellt.

Denn die Situationen in Palästina und Kurdistan stellen einen Kipppunkt dar. Sowohl im besetzten Palästina als auch in allen kurdischen Gebieten wird das Schicksal von Millionen entlang der Interessen westlicher Imperialisten entschieden. Die Konsequenzen reichen dabei weit über Gaza, Kobanê oder Westasien hinaus – und es ist unsere Pflicht, die Imperialisten unserer Länder dafür in Verantwortung zu ziehen.

 
20.02.2025 (Do) 12:00 Uhr ----

POSTPONED/VERSCHOBEN: Kundgebung gegen Kriegsprofiteur Elbit

Image

Our rally, initially scheduled for next Thursday 20.02., will be postponed due to the BVG strike. // Unsere Kundgebung, geplant für den kommenden Donnerstag 22.02., wird aufgrund des BVG-Streiks verschoben.

Shut Elbit Down

Genocide starts here! Rally against war profiteer Elbit

SHUT ELBIT DOWN!

Elbit Systems, Israels größter private Rüstungskonzern, produziert Waffen für den Genozid in Palästina! 85% der Drohnen der israelischen Besatzungskräfte stammen aus den Werkhallen von Eibit. Seine Mordwerkzeuge vermarktet Eibit weltweit als „kampferprobt“ — getestet an Palästinenser*innen durch die israelischen Besatzungskräfte. Das Konzern ist eng mit der deutschen Rüstungsindustrie vernetzt, hat Standorte in Ulm, Koblenz — und in Berlin. Der Genozid beginnt hier!

Wir fordern: Keine Kriegsverbrecher und Genozidprofiteure in unserer Stadt! Elbit schließen!

Shut Elbit Down Berlin, Irish Bloc Berlin, Jüdische Stimme, Stop Arming Israel, Grieving Doves


SHUT ELBIT DOWN!

Elbit Systems, Israels largest arms manufacturer, produces weapons that are used for the genocide in Palestine! 85% of the Israeli Occupation Forces’ drones originate from Elbit’s factories. Eibit markets its Instruments of murder worldwide as “battle-proven” — tested on Palestinians by the IOF. The Company is closely linked to the German arms industry and is present in Ulm, Koblenz — and in Berlin. Genocide starts here!

We demand: No war criminals and genocide profiteers in our city! Shut Elbit down!

Shut Elbit Down Berlin, Irish Bloc Berlin, Jüdische Stimme, Stop Arming Israel, Grieving Doves

 
03.10.2024 (Do) 11:29 Uhr vigilant_punks & friends | #anarchists4palestine

Israel-war anniversary & Biden visit in Berlin: Cops are preparing assaults on protesters in Neukölln

Image

Link to article: https://anarchists4palestine.noblogs.org/post/2024/10/03/israel-war-anniversary-biden-visit-in-berlin-cops-are-preparing-assaults-on-protesters-in-neukolln/

Berlin 02.10.2024. The police already placed their red/white barriers at multiple corners in Sonnenallee for the upcoming protests against the spreading of the genocidal war of Israel and it’s allies against the people.

Also “no parking” traffic signs for 4th to 13th October are placed in this area of Sonnenallee between Reuterstraße and Panierstraße.

Sonnenallee is well known for the spontaneous protests of the people. And the route of the demo “Palestine resists – It started long before October 7th” – on 6th of October – is planned to go through Sonnenallee.

BUT: The planned end-point of the demo, Sonnenallee/Elbestraße, is 5 streets far away to the east from the corner Pannierstraße.

For that it looks somehow obvious that the Berlin government police is planning their assaults on the demo before reaching the end.

One background for the one week long siege of Sonnenallee by the cops is the coming visit of “Genocide Joe” – like US-President Biden is titled by the pro Palestine movement in the US – from 10th to 13th in Berlin. German police is calling out “highest alert level” for these days, like the right-wing police union GdP stated in the newspaper Tagesspiegel.
Source: https://www.tagesspiegel.de/internationales/deutschland-besuch-des-us-prasidenten-joe-biden-kommt-am-10-oktober-nach-berlin-12428771.html

The other background is the one year mark of 7th of October and the planned solidarity shows and solidarity demonstrations of the german government and it’s accomplices with the genocidal politics of Israel in the capital of Germany – and the already announced protests against this warmongering shit.

The media of the state and the bourgeoisie is already spreading their hatred in preparation for the coming police violence, like for example the notorious Springer “news”paper BZ: “Jahrestag des Terrors – Berliner Polizei bereitet sich auf Krawalle vor” – “Anniversary of the Terror – Berlin police is preparing for riots“.

Quote from the article of BZ: “According to information from security circles, the Berlin police are receiving support from several federal states – including riot police and special units such as mobile and special task forces as well as precision marksmen. The police commander is Stephan Katte, an experienced operations commander who mastered major operations on New Year’s Eve, 1_May and during the European Championships.
Source: https://www.bz-berlin.de/berlin/polizei-bereitet-sich-auf-krawalle-vor

In the face of the ongoing genocide we will never be silent!
Let’s stand together against police violence! Let’s be prepared!

 
30.06.2024 (So) 21:00 Uhr New Yorck im Bethanien, Marielle-Franco-Platz 2A, Kreuzberg

⏍ We will NEVER look away: Freiluftkino für ein freies Palästina – Open air cinema for open borders

Image

🎥 Film: NO OTHER LAND, 2024
🔈 Arabic, Hebrew, English with English subtitles
A documentary by Basel Adra, Hamdan Ballal, Yuval Abraham and Rachel Szor. The film was made by a Palestinian-Israeli collective of four activists as an act of resistance.

🕘 21:00 Welcome, 21:40 Screening

We invite you to another screening about Palestine.

While the genocide is still going on, we still think it's important to meet and talk and to continue thinking and learning together. Don't stop talking about Palestine.

More screenings and talks to come.

There will be a table with books to borrow, some snacks and space to talk and relax.

 
08.06.2024 (Sa) 12:00 Uhr ILA Eingang Ost (Berlin ExpoCenter Airport Schönefeld)

⚐ Demo: ILA Berlin – Mitschuldig am Völkermord in Gaza

Image

☐ Sharepic, de, jpg | ☐ Sharepic, en, jpg

Free Shuttle-Bus: U-Rudow + S-Schönefeld ➜ILA Eingang Ost/ ILA Entrance East

---english below---

Rüstungsindustrien raus aus der ILA!
Keine Profite mit Völkermord!
Sofortiger Stopp des Waffenhandels mit Israel! Deutschlands uneingeschränkte Einhaltung seiner völkerrechtlichen Verträge!

Für ein freies Palästina!

Stop Arming Israel! Keine Waffen für Israel!

#ILABerlin #ILA2024 #StopArmingIsrael #StopGenocide #CeasefireNOW

Kommt am Samstag den 08.06 mit zur Kundgebung vor der ILA - Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin – und protestiert mit uns gegen die Show von Rüstungsunternehmen, darunter Diehl Defense, Elbit Systems, Rafael Advanced Defense und Rheinmetall!

Während Israel in Gaza nun schon seit fast 8 Monaten einen vom Internationalen Gerichtshof für plausibel erachteten Völkermord begeht und palästinische Flüchtlinge in Zelten bombardiert so wie alle Fluchtwege nach Ägypten versperrt, wird Rüstungsunternehmen, die darin involviert sind, eine Bühne geboten!


--english--

Rally: ILA Berlin – Complicit in genocid in Gaza

Arms industries out of the ILA! No profit for genocide! Immediate stop to arms trade with Israel! Germany's unconditional compliance with its international treaties!

For a free Palestine!

Stop Arming Israel! Keine Waffen für Israel!

#ILABerlin #ILA2024 #StopArmingIsrael #StopGenocide #CeasefireNOW

Come to the rally in front of the ILA - International Aerospace Exhibition Berlin - on Saturday, June 8th - and protest with us against the show of arms companies, including Diehl Defense, Elbit Systems, Rafael Advanced Defense and Rheinmetall!

While Israel has been committing genocide in Gaza for almost 8 months now, a genocide deemed plausible by the International Court of Justice, bombing Palestinian refugees in tents and blocking all escape routes to Egypt, arms companies involved are being offered a stage – among them Diehl Defense, Elbit Systems, Rafael Advanced Defense and Rheinmetall!

 
05.06.2024 (Mi) 20:00 Uhr Fischladen, Rigaer Straße 83, Berlin-Fhain

⏍ Event: in conversation with New Profile – the movement to demilitarize Israeli society

Image

☐ Banner, jpg | ☐ Sharepic, jpg

👤 Our speaker, a conscientious objector to the Israeli army, is from New Profile – an Israeli feminist movement working to demilitarize Israel and end the occupation.

ℹ️ INFO: https://newprofile.org/en

Veranstaltung: im Gespräch mit New Profile - der Bewegung zur Entmilitarisierung der israelischen Gesellschaft

👤 Unsere Referentin, eine Kriegsdienstverweigerin aus Gewissensgründen, ist von New Profile - einer israelischen feministischen Bewegung, die sich für die Entmilitarisierung Israels und das Ende der Besatzung einsetzt.

 
02.05.2024 (Do) 20:00 Uhr K19, Kreutzigerstr.19, Fhain

⏍ TALK WITH UDI RAZ (JEWISH VOICE): Green Politics and Racial Supremacy in Palestine

Image

☐ Sharepic, jpg

with Küfa (vegan) from 6:30pm by Migrant Food Dealers

Event – Green Politics and Racial Supremacy in Palestine: In this session, Udi Raz, a PhD Fellow at the Berlin Graduate School Muslim Cultures and Society, offers a historical contextualization of the perception of the relationship between the categories of "the land" and "the people" in Zionist knowledge production, and shows through contemporary examples how Green Politics are being deployed by Zionists in order to maintain Jewish Supremacy between the Jordan River and the Mediterranean Sea, through practices of genocide and epistemicide.

~~~~~~~~~~ The money raised by the Küfa of Migrant Food Dealers will be used for the elaboration of a mural in memory of state violence in Colombia. Menu: Vegan Moussakka with green salad and desert.

 
02.05.2024 (Do) 20:00 Uhr K19, Kreutzigerstr.19, Fhain

⏍ GESPRÄCH UDI RAZ (JÜDISCHE STIMME): Grüne Politik und rassische Vorherrschaft in Palästina

Image

☐ Sharepic, jpg

mit Küfa (vegan) ab 18:30 von Migrant Food Dealers

Veranstaltung – Grüne Politik und rassische Vorherrschaft in Palästina: In dieser Sitzung bietet Udi Raz, Doktorand an der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Society, eine historische Kontextualisierung der Wahrnehmung des Verhältnisses zwischen den Kategorien "Land" und "Volk" in der zionistischen Wissensproduktion und zeigt anhand von Beispielen aus der Gegenwart, wie grüne Politik von Zionisten eingesetzt wird, um die jüdische Vorherrschaft zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer durch Praktiken des Genozids und Epistemizids aufrechtzuerhalten.

~~~~~~~~~~ Die Einnahmen der Küfa der Migrant Food Dealers wird für die Erstellung eines Murales in Gedenken an die Opfer der staatlichen Gewalt in Kolumbien verwendet. Menü: vegane Moussakka mit grünen Salat und Nachtisch.

 
23.02.2024 (Fr) 19:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, GrünbergerStr.73, Berlin-Fhain

⏍ Veranstaltung: Gegen Krieg, Kolonialismus und jeden Faschismus!

Image

⎕ Poster, color, jpg
⎕ Poster, black/white, jpg

Vorträge & Diskussion mit:
▪ Jüdischer Antifaschistischer Bund Berlin
▪ JID Leipzig (Jüdisch-israelischer Dissens)

Über die Kämpfe und Visionen der jüdischen linksradikalen Bewegung in Israel, hier und weltweit

19:00 Vokü (vegan)
20:00 Veranstaltung
nach der Veranstaltung Solitresen

Für eine befreite Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung!
Dauerhafter Waffenstillstand JETZT!
Stoppt den Genozid!
Weg mit allen Mauern und Zäunen!

 
23.02.2024 (Fr) 19:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, GrünbergerStr.73, Berlin-Fhain

⏍ Event: Against war, colonialism and every fascism!

Image

⎕ Poster, color, jpg
⎕ Poster, black/white, jpg

Lectures & discussion with:
▪ Jewish Antifascist Bund Berlin
▪ JID Leipzig (JID Leipzig (Jewish-Israeli Dissent)

About the struggles and visions of the jewish radical left movement in Israel, here and worldwide

19:00 Vokü (vegan food)
20:00 Event
after the event solidarity-bar

For a liberated society without exploitation and oppression!
Permanent Ceasefire NOW!
Stop the genocide!
Tear down the walls and fences!

 
05.01.2024 (Fr) 14:00 Uhr vor dem Außenministerium, WerderscherMarkt_1 (Nähe U-Bhf. Hausvogteiplatz)

⚐ KUNDGEBUNG: ‎Israelis für Frieden ישראלים למען שלום Israelis for Peace

Image

☐ Sharepic, jpg

„Lasst uns das neue Jahr mit einem Vorsatz zur Beendigung des Krieges beginnen. Diese Woche werden wir uns zum zweiten Mal vor dem deutschen Außenministerium treffen, um gegen den Krieg, für einen Waffenstillstand, für die Freilassung der Geiseln und für eine tragfähige diplomatische Lösung in Israel-Palästina zu protestieren.“ (Israelis für den Frieden, Berlin)

Aufruf auf Facebook: https://www.facebook.com/events/387514090518066

Bericht von der ersten Kundgebung der „Israelis für Frieden“ am 29.12.2023: https://de.indymedia.org/node/330390

⟁ Wichtige Nachricht: Die Kundgebungen werden von einer Gruppe von israelischen Besatzungsgegner:innen organisiert, aber jede*r, der/die mitmachen möchte und an dieselben Ziele glaubt, ist willkommen.

⟁ Wir bitten darum, keine Nationalflaggen mitzubringen.

 
23.05.2023 (Di) 00:00 Uhr Stellungnahme

Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost: Zur Repression gegen die Kundgebung am Oranienplatz am 20.05.2023

Am Samstag, den 20.05.2023 gab es am Oranienplatz in Berlin eine gemeinsame Kundgebung jüdischer und palästinensischer Teilnehmender. Die Jüdische Stimme hatte dazu aufgerufen, und um Solidarität mit Palästina auszudrücken und der Nakba zu gedenken. Nach einem konsequenten Verbot aller bisherigen Nakba-Veranstaltungen, zuletzt der für den selben Nachmittag geplanten großen Demonstration “#Nakba75” am Hermannplatz, war dies also die einzige Möglichkeit, an die vergangene und fortlaufende Enteignung und Unterdrückung von Palästinenser:innen zu erinnern.

 
20.05.2023 (Sa) 15:00 Uhr Oranienplatz, Kreuzberg

⚐ DEMONSTRATION: Jüdische Berliner*innen fordern das Recht auf Erinnerung – auch für Palästinenser*innen!

Image

Kommt am SAMSTAG, den 20. Mai 2023 um 15  Uhr zum Oranienplatz. Nur Solidarität hilft gegen Repression!

In den letzten Wochen hat die Berliner Polizei mehrere palästinensische Veranstaltungen verboten, die an die Nakba erinnern sollen. Diese repressive Politik schützt uns nicht.

Nur Solidarität ist der Weg nach vorne. Wir werden als jüdische Berlinerinnen ein Zeichen setzen: gegen antipalästinensischen Rassismus und für Gerechtigkeit und Frieden für alle Menschen in Israel-Palästina zwischen dem Meer und dem Fluss! Die Forderung nach Gleichheit ist NICHT antisemitisch – Jüdinnen für Rassismus und autoritäre Politik zu instrumentalisieren aber schon!

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost
www.juedische-stimme.de

Offener Brief von über 100 jüdischen und israelischen Berliner*innen
Demo-Verbote schützen uns nicht – Gerechtigkeit und Solidarität schon!

 
18.12.2022 (So) 16:00 Uhr Café Karanfil, Weisestraße3, Berlin-Neukölln

♫ Chanukka against the state

Image

Soli-Party for legal representation against state repression on Nakba Day 2022.

Join us in lighting the 1st candle of Chanukka in solidarity with those who faced repression on Nakba Day 2022 & in support of Cafe Karanfil.

Let’s light a fire against state repression & integration. Let's shine a light against the darkness of Berlin winter skies.

Jüdischer antifaschistischer Bund

 
15.05.2021 (Sa) 16:00 Uhr Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg

Nakba-Tag: Internationalistische Demonstration für ein freies Palästina

Banner Nakba Demo 15.05. Berlin

Palästina spricht - www.palaestinaspricht.de

Unsere Demonstration zum Nakba-Tag in Berlin am 15.05. (Start 16 Uhr ab Oranienplatz und Demozug über Wiener Straße, Pannierstraße und Sonnenallee bis Hermannplatz) ist eine internationalistische Demonstration, bei der der weltweite Kampf unterdrückter Menschen gegen andauernde koloniale Herrschaften und das gemeinsame Erinnern unzähliger durch Kolonialist*innen verübte Katastrophen im Vordergrund steht. Denn eine Welt, in der Palästina vom Meer bis zum Fluss frei sein wird, wird eine Welt sein, in der alle Menschen auf der ganzen Welt frei von kolonialistischer Unterdrückung, Ausbeutung und Patriarchat leben können. Kommt mit uns auf die Straßen Berlins zum Nakba-Tag!

www.facebook.com/events/…

 
22.12.2018 (Sa) 19:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra

Info, Vokü, Konzert: A palestine story – A grassroot resistance project

Poster event 22 Dez 2018 Palestine grassroots

Poster, print, A3, jpg

from 7:00pm: popular kitchen Vokü (vegan)

from 8:00pm: Info-Event
A palestinian activist from the of cultural center of Amal Almustakbal in the Aida Camp (Bethlem) about the projects. Since years the center develops projects for children and women in resistance. We will also talk about how it is possible to participate.

not smoking until 10:00pm, children welcome

from 10:00pm: concert
MONKEYS CURSE (Jungle Punk, Ausberliners) [bandcamp]
SUBVERSE (Anarka HC Punk, Berlin) [bandcamp]

 
31.08.2018 (Fr) 21:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra

Konzert: Post Math Rock aus Tel Aviv / danach DJ

LIVE GIG · COCKTAILS · SOLITRESEN – solidarity for international solidarity

Banner - Suicidal Furniture Poster

Poster, 1200×849, color, web

Poster, A2, black/white, print

Flyer, A6, black/white, print

Youtube: BERLIN Suicidal Furniture (clip)

Suicidal Furniture // Post Math Rock
unstable balance – album release
bandcamp-link

danach DJ:
Bambi Bauer // PoSt PuNk pEngUiN pOweR

 
27.04.2018 (Fr) 20:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra

Veranstaltung: Decolonise Palestine – Stop Apartheid!

mit Volxküche (vegan), Solitresen, free Kicker & Politmucke

Poster

Poster, 848×1200, jpg, color

Poster, A3, jpg, black/white, print

Poster A2 (2×A3), pdf, black/white, print

Über den aktuellen Kampf der revolutionären palästinensischen Befreiungsbewegung PFLP und warum Revolutionäre die weltweite Boykott-Kampagne BDS unterstützen.

Referent: Khaled Barakat (Palästinensicher Schriftsteller und Kampagne Free Ahmad Sa'adat)

mit Diashow & Videoclips aus „Roadmap to Apartheid“

 
15.05.2016 (So) 15:00 Uhr Karl-Marx-Platz

Palästina-Demo am Nakba-Tag durch Neukölln und Kreuzberg

[Bericht und Fotos auf Indymedia Linksunten von autonomen InternationalistInnen]

Foto

Verfasst von: autonome InternationalistInnen. Verfasst am: 16.05.2016 - 18:03. Geschehen am: Sonntag, 15. Mai 2016

Am 15. Mai 2016 fand in Berlin wieder eine Demonstration zum Gedenken an die NAKBA* - die gewaltsame Vertreibung der PalästinenserInnen 1948 - statt. Zur Demo hatte das Linke Palästina Bündnis Berlin aufgerufen, bis zu 500 Menschen verschiedener linker Gruppen beteiligten sich an der Demo durch Neukölln und Kreuzberg.

 
02.05.2016 (Mo) 20:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra

Filmveranstaltung: Even though my land is burning - die Rolle von israelischen AktivistInnen im Widerstand der palästinensischen Bevölkerung heute.

Plakat Plakat, color, web, 1400×990, jpg
Plakat, print, A3, black/white,jpg

Filmveranstaltung zur Rolle von israelischen Aktivist/innen im palästinensischen Widerstand Even though my land is burning, Regie: Dror Dayan, Germany 2016, 76 Minuten english/hebrew mit deutschen Untertiteln

Der Macher des Films Dror Dayan wird anwesend sein, um Fragen zum Film zu diskutieren.

Website zum Film

Ein Jahrzehnt nachdem der zivile Widerstand der Palästinenserinnen gegen die Apartheid-Mauer begann, erzählt der Film "Even Though My Land is Burning" von jüdisch-israelischen antizionistischen Aktivistinnen und ihrer Rolle im Kampf der Palästinenser*innen gegen Besatzung und Beschlagnahmung von Land heute. Mittels einer filmischen Momentaufnahme hält der Film das Engagement eines solchen Aktivisten im Dorf Nabi Saleh in der Westbank fest.