18.02.2026 (Mi) 19:00 Uhr Linie 206, Linienstr. 206, 10119 Berlin

⏍ Veranstaltung: Widerstand und Unterdrückung in der besetzten Westsahara

-- english below --

Zuerst von Spanien und seit 1975 von Marokko besetzt, ist die Westsahara die letzte Kolonie in Afrika. Im 2010 erhob sich das sahrauische Volk in Gdeim Izik gegen die marokkanische Besatzung, woraufhin es zu gewaltsamen Repressionen kam.

Wir zeigen einen kurzen Doku über das Protestcamp Gdeim Izik (30 Min. EN Untertitlen), und ein sahrauischer Genosse wird über die verbleibenden 19 politischen Gefangenen aus Gdeim Izik in marokkanischen Gefängnissen berichten.

–– english ––

18.02.2026 Event: Resistance and oppression in occupied Western Sahara

First colonized by the Spain State, and then by Morocco since 1975, Western Sahara is the last colony in Africa. In 2010, the Sahrawi people rose up in Gdeim Izik against the Moroccan occupation, which was followed by violent repression.

We will show a short documentary about the Gdeim Izik protest camp (30 min. with English subtitles), and a Sahrawi comrade will report on the remaining 19 political prisoners from Gdeim Izik in Moroccan prisons.

21.02.2026 (Sa) 18:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain

⏍♫ Soli Event for RafiQueer Boat Project – Flotilla to Gaza

--deutsch siehe unten-- --italiano vedi sotto--

In spring, the coalition Thousand Madleens - Global Flotilla- will set sail with a new fleet to Gaza.

RafiQueer - a self-funded queer and transfeminist boat- will sail together with the flotilla. The goal is to support the mission to Gaza, bringing practices, relationships, and perspectives from people who identify with a global resistance movement, connecting struggles and showing how colonialism and patriarchy are inseparable elements of the same oppression.

Brigata Transfemminista invites you to an event supporting the comrades of RafiQueer, featuring:

  • Food prepared with love
  • Panel discussion with activists from various collectives of the international Palestinian solidarity and resistance movement
  • Film screening „To Kill a War Machine“, H. Majid, R. York, 2025

Join us to support the comrades of RafiQueer and contribute to the mission to Gaza, uniting transfeminist struggles with the resistance of people in Palestine.

All proceeds will go to the project.

Brigata Transfeminista Berlin

––––––––––––
Evento Soli per il progetto Barca RafiQueer – Flottilla verso Gaza

In primavera, la coalizione Thousand Madleens - Global Flotilla- salperà con una nuova flotta verso Gaza.

RafiQueer - una barca queer e transfemminista autofinanziata- navigherà insieme alla flottiglia. L’obiettivo è sostenere la missione verso Gaza, portando pratiche, relazioni e prospettive di persone che si riconoscono in un movimento globale di resistenza, che connette le lotte e mostra come colonialismo e patriarcato siano elementi inseparabili della stessa oppressione.

La Brigata Transfemminista vi invita a un evento in sostegno dell3 compagn3 di RafiQueer, con:

  • buon cibo homemade
  • Discussione con attivist3 provenienti da diversi collettivi del movimento internazionale di solidarietà con la Palestina
  • Proiezione del film „To Kill a War Machine“. H. Majid, R. York, 2025

Partecipate in tant3 per sostenere l3 compagn3 di RafiQueer e contribuire alla missione verso Gaza, unendo le lotte transfemministe alla resistenza delle persone in Palestina.

Tutto il ricavato sarà devoluto al progetto.

Brigata Transfeminista Berlino

––––––––––––
Soli-Event für das RafiQueer Boat Project – Flotilla nach Gaza

Im Frühling wird die Koalition Thousand Madleens - Global Flotilla- mit einer neuen Flotte nach Gaza aufbrechen.

RafiQueer – ein selbstfinanziertes queeres und transfeministisches Boot – wird gemeinsam mit der Flottille segeln. Das Ziel ist es, die Mission nach Gaza zu unterstützen mit Praktiken, Beziehungen und Perspektiven von Menschen, die sich in einer globalen Widerstandsbewegung wiedererkennen, Kämpfe verbinden und zeigen, wie Kolonialismus und Patriarchat untrennbare Elemente derselben Unterdrückung sind.

Brigata Transfemminista lädt euch zu einer Veranstaltung zur Unterstützung der Genoss:innen von RafiQueer ein, mit:

  • Essen mit Liebe zubereitet
  • Paneldiskussion mit Aktivist:innen aus verschiedenen Kollektiven der internationalen palästinensischen Solidaritäts- und Widerstandsbewegung
  • Filmvorführung „To Kill a War Machine“, H. Majid, R. York, 2025

Nehmt teil, um die Genoss:innen von RafiQueer zu unterstützen und die Mission nach Gaza zu fördern, indem wir die transfeministischen Kämpfe mit dem Widerstand der Menschen in Palästina verbinden.

Der gesamte Erlös geht an das Projekt.

Brigata Transfeminista Berlin

28.02.2026 (Sa) 13:00 Uhr Alter Markt (Ringerkolonnade am Landtag), Potsdam

⚐ [POTSDAM] Demo: Freiheit für Palästina – Gegen jeden Völkermord!

• Aufruf/Website: Potsdam4Palestine
• Instagram: Internationale Antifa Potsdam

Der Genozid an der palästinensischen Bevölkerung geht weiter – auch jetzt nach der sogenannten Waffenruhe. Fast täglich bricht Israel das Abkommen und tötet Palästinenser*innen. Es lässt nach wie vor viel zu wenig Hilfsgüter nach Gaza und verwehrt nun auch internationalen Hilfsorganisationen den Zugang zum Gazastreifen.

Die Menschen im zerstörten Gaza müssen weiter hungern und frieren. Sie sind von Seuchen betroffen und müssen ohne Strom, fließendes Wasser und ausreichende medizinische Versorgung den Winter überleben.

Im Westjordanland wird der Bau illegaler Siedlungen mit Hochdruck vorangetrieben – begleitet und geschützt von den israelischen Besatzungstruppen. Palästinenser*innen sind täglich mörderischem Terror radikaler Siedler*innen ausgesetzt. Ihnen werden systematisch die Lebensgrundlagen entzogen, um sie aus ganz Palästina zu vertreiben.

Während viele deutsche Medien immer noch einseitig berichten und vor dem Völkermord die Augen verschließen, macht Deutschland sich weiter daran mitschuldig. Nach einer kurzen Aussetzung neuer Waffenexportgenehmigungen werden Rüstungsgüter seit Oktober 2025 wieder in vollem Umfang nach Israel geschickt. Die Bundesregierung trifft sich mit dem Kriegsverbrecher Netanjahu und seiner rechtsextremen Regierung zu freundschaftlichen Gesprächen.

Die deutsche Komplizenschaft an Vertreibung, Armut und Völkermord beschränkt sich aber nicht auf Palästina.

Ein Beispiel: Im Sudan führen die Regierungstruppen und die Miliz Rapid Support Forces (RSF) einen blutigen Machtkampf auf dem Rücken der Bevölkerung. Die RSF, die unter anderem von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) finanziert und bewaffnet wird, begeht dabei in der Darfur-Region einen Genozid an der dortigen Bevölkerung. Für die deutsche Bundesregierung ist das jedoch offensichtlich kein Grund, die weitreichende Rüstungskooperation mit den VAE einzuschränken.

Egal wo: Wenn es um die Profite deutscher Konzerne geht, verschließt der deutsche Staat erst recht die Augen vor Krieg und Ausbeutung. Gleichzeitig werden Stimmen, die sich in Deutschland gegen die Mittäter*innenschaft stellen, weiterhin konsequent zum Schweigen gebracht.

All das hat System. Waffenlieferungen und Zensur, Aufrüstung und Kriegsdienst haben eines gemeinsam: Sie sollen Profite sichern und die deutsche Position im neu entbrannten Kampf der imperialen Großmächte um die Aufteilung der Welt verbessern – bei Bedarf mit militärischer Intervention und immer auf dem Rücken der Menschen in den ausgebeuteten Ländern.

Der Völkermord in Palästina zeigt einmal mehr, wie menschenfeindlich dieses System ist. Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen – für ein Ende des Völkermords, aber auch gegen Krieg, Imperialismus und Ausbeutung überall auf der Welt.

Keine Waffenlieferungen an Israel!

Voller Zugang für alle Hilfsorganisationen und uneingeschränkte Hilfslieferungen nach Gaza!

Freiheit für Palästina!

08.03.2026 (So) 15:00 Uhr Kottbusser Tor, Berlin-Kreuzberg

⚐ Revolutionary 8 of March Demo: Rise in rage. Build in Struggle!

RISE IN RAGE. BUILD IN STRUGGLE - CALL TO THE REVOLUTIONARY 8TH OF MARCH DEMONSTRATION BERLIN 2026

Callout by Alliance of Internationalist Feminists

On the 8th of March, we reclaim its revolutionary roots: not a day of empty gestures, but a day of militant internationalist solidarity and revolt. In a world of colonial invasions, imperialist wars, state brutality, and the crushing machinery of borders and prisons, we rise. We rise to honor those who resist, who fight back, and build life in the face of systemic death.

We center our rage on the inseparable ties between land, self-determination, and collective liberation. We assert that the land—from Palestine to Mapuche land, from Rojava to Burkina Faso, Niger, or Mali—is the base of life, autonomy, and struggle. The right to defend it, by any means necessary, belongs to the oppressed.

We reject the co-optation of our movements by states, NGOs, and the empty slogans of "the people" or "women." These are used to justify the politics of surrender, the all-consuming greed and relentless expansion of USA/NATO imperialism, the sanctions regime of the EU and USA, military intervention, resource plunder, and genocide.

The only path to justice is revolutionary self-determination: building power from below, without permission from corrupt powers. It means organizing life against extractivism, exploitation, and death.

We honor every form of popular resistance—from the militant defiance on occupied lands, to the steadfastness of Gaza, to the acts of survival on the borders, in the mines, in the factories, and on the streets. They keep the flame of hope alive, essential for breaking the system. To burn down all their prisons, mass incarceration complexes, deportation camps, settler colonies, and empires—all those structures designed to criminalize migration, resistance, and the very will to be free.

We follow the lead of our Siblings from the Global South, refusing to separate the fight against patriarchy from the fight against imperialism, capitalism, colonialism, and all state violence. Their struggle is our compass. Join us on the streets for this year's revolutionary 8th of March demonstration. Let us be loud and clear: We are not here to negotiate, but to escalate. Not to reform, but to overthrow.

We rise in our rage. We build in struggle.
Until total liberation!



Randomn Poster / Foto: 2020

randomn foto / poster