27.02.2026 (Fr) 19:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Str.73, Berlin-Friedrichshain

⏍ Info-Event+Film: SUDAN – Kolonialismus, Putsch, Widerstand!

⚯ Poster A3 Farbe/color
⚯ Poster A3 schwarz-weiss/black-white

––english below––

mit Referent*innen von UNITED FOR SUDAN (Link: Instagram) über die aktuelle Situation.

19:00 Volxküche (vegan): Sudanese kitchen

ab 20:00 Film „SUDAN, REMEBER US!“ von Hind Meddeb, über die Revolution 2019 (arabisch/english, 76min)

Nach der Veranstaltung: Solitresen, free Kicker & PolitMucke

>> INFO-EVENT/INPUT

Unsere Referentinnen von UNITED FOR SUDAN sprechen über den mutigen Widerstand der sudanesischen Bevölkerung und Revolutionärinnen im und außerhalb von Sudan und ihrem Kampf für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit. Dabei geht es auch um den Widerstand gegen das mörderische Patriarchat und gegen brutale imperialistische und neokoloniale Machtinteressen.

>> FILM „SUDAN, REMEMBER US!“

Der Film führt mitten hinein in die Revolution im Sudan, die 2019 mit dem Sturz von Diktator Omar al-Baschir ihren Ausgang nahm. Anhand der Geschichten einzelner Aktivist*innen erzählt er vom Mut, der Entschlossenheit und den Opfern jener jungen Generation, die von Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit träumt.

––– english –––

Info event + film: SUDAN – colonialism, military coup, resistance!

with speakers from UNITED FOR SUDAN (Link: Instagram) about the current situation.

19:00 People's kitchen (vegan): Sudanese food

From 20:00 Film ‘SUDAN, REMEMBER US!’ by Hind Meddeb, about the 2019 revolution (arabic/english, 76 min)

After the event: Solidarity bar, free table football & political music

>> INFO EVENT/INPUT

Our speakers from UNITED FOR SUDAN will talk about the courageous resistance of the Sudanese people and revolutionaries inside and outside Sudan and their struggle for peace, freedom and justice. They will also address the resistance against murderous patriarchy and brutal imperialist and neocolonial power interests.

>> FILM ‘SUDAN, REMEMBER US!’

The film takes us right into the heart of the revolution in Sudan, which began in 2019 with the overthrow of dictator Omar al-Bashir. Through the personal stories of different activists, it tells of the courage, determination and sacrifices of a young generation dreaming of democracy, justice and freedom.

28.02.2026 (Sa) 13:00 Uhr Alter Markt (Ringerkolonnade am Landtag), Potsdam

⚐ [POTSDAM] Demo: Freiheit für Palästina – Gegen jeden Völkermord!

• Aufruf/Website: Potsdam4Palestine
• Instagram: Internationale Antifa Potsdam

Der Genozid an der palästinensischen Bevölkerung geht weiter – auch jetzt nach der sogenannten Waffenruhe. Fast täglich bricht Israel das Abkommen und tötet Palästinenser*innen. Es lässt nach wie vor viel zu wenig Hilfsgüter nach Gaza und verwehrt nun auch internationalen Hilfsorganisationen den Zugang zum Gazastreifen.

Die Menschen im zerstörten Gaza müssen weiter hungern und frieren. Sie sind von Seuchen betroffen und müssen ohne Strom, fließendes Wasser und ausreichende medizinische Versorgung den Winter überleben.

Im Westjordanland wird der Bau illegaler Siedlungen mit Hochdruck vorangetrieben – begleitet und geschützt von den israelischen Besatzungstruppen. Palästinenser*innen sind täglich mörderischem Terror radikaler Siedler*innen ausgesetzt. Ihnen werden systematisch die Lebensgrundlagen entzogen, um sie aus ganz Palästina zu vertreiben.

Während viele deutsche Medien immer noch einseitig berichten und vor dem Völkermord die Augen verschließen, macht Deutschland sich weiter daran mitschuldig. Nach einer kurzen Aussetzung neuer Waffenexportgenehmigungen werden Rüstungsgüter seit Oktober 2025 wieder in vollem Umfang nach Israel geschickt. Die Bundesregierung trifft sich mit dem Kriegsverbrecher Netanjahu und seiner rechtsextremen Regierung zu freundschaftlichen Gesprächen.

Die deutsche Komplizenschaft an Vertreibung, Armut und Völkermord beschränkt sich aber nicht auf Palästina.

Ein Beispiel: Im Sudan führen die Regierungstruppen und die Miliz Rapid Support Forces (RSF) einen blutigen Machtkampf auf dem Rücken der Bevölkerung. Die RSF, die unter anderem von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) finanziert und bewaffnet wird, begeht dabei in der Darfur-Region einen Genozid an der dortigen Bevölkerung. Für die deutsche Bundesregierung ist das jedoch offensichtlich kein Grund, die weitreichende Rüstungskooperation mit den VAE einzuschränken.

Egal wo: Wenn es um die Profite deutscher Konzerne geht, verschließt der deutsche Staat erst recht die Augen vor Krieg und Ausbeutung. Gleichzeitig werden Stimmen, die sich in Deutschland gegen die Mittäter*innenschaft stellen, weiterhin konsequent zum Schweigen gebracht.

All das hat System. Waffenlieferungen und Zensur, Aufrüstung und Kriegsdienst haben eines gemeinsam: Sie sollen Profite sichern und die deutsche Position im neu entbrannten Kampf der imperialen Großmächte um die Aufteilung der Welt verbessern – bei Bedarf mit militärischer Intervention und immer auf dem Rücken der Menschen in den ausgebeuteten Ländern.

Der Völkermord in Palästina zeigt einmal mehr, wie menschenfeindlich dieses System ist. Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen – für ein Ende des Völkermords, aber auch gegen Krieg, Imperialismus und Ausbeutung überall auf der Welt.

Keine Waffenlieferungen an Israel!

Voller Zugang für alle Hilfsorganisationen und uneingeschränkte Hilfslieferungen nach Gaza!

Freiheit für Palästina!

04.03.2026 (Mi) 11:00 Uhr Hammarskjöldplatz, Messe Berlin Eingang Nord (Nähe S-Bhf. Messe Nord/ZOB)

⚐ PROTEST-KUNDGEBUNG gegen die Präsenz Marokkos auf der Internationalen Tourismus-Börse ITB (11:00–16:00)

URLAUB IN EINEM FOLTERSTAAT? Westsahara ist nicht Marokko!

Kundgebung 11:00 bis 16:00 Hammarskjöldplatz
Messe Berlin Eingang Nord (Nähe S-Bhf. Messe Nord/ZOB)

🖶 Flyer, doppelseitig, schwarz/weiss, PDF: https://international.nostate.net/content/files/2026-03-04-ITB-Westsahara-Protest-Flyer.pdf

Weißer Strand, blaues Meer, klarer Himmel - und keine 50km entfernt werden Menschenrechtlerinnen und JournalistInnen gefoltert.

Seit Jahrzehnten besetzt das marokkanische Regime weite Teile der Westsahara. Dort unterdrücken sie die sahrauische Bevölkerung, Menschen verschwinden ohne Anklage für Jahre in geheimen Gefängnissen. Journalistinnen werden auf offener Straße zusammengeschlagen, Journalistinnen aus anderen Ländern, NGOs, Abgeordnete und Menschenrechtsaktivist*innen wird es verwehrt in die besetzten Gebiete zu reisen, um sie daran zu hindern von dort zu berichten.

Trotzdem profitieren deutsche Unternehmen wie Lufthansa, Discover Airlines und TUI an Flügen in die besetzten Gebiete. Städte wie Dakhla oder El Aaiún werden mit Tourist*innen vollgeladen, während die sahrauische Bevölkerung unter der Besatzung leiden. Unter den Augen der UNO, der europäischer Regierungen und natürlich auch unter den Augen deutscher Konzerne werden dort täglich die Menschenrechte verletzt.

Das marokkanische Besatzungsregime schmückt sich hier außerdem mit Nachhaltigkeit und Klimabewusstsein. Ganz bewusst wird dabei weggelassen, dass ihre Windparks und Aufbereitungsanlagen fast ausschließlich in den besetzten Teilen der Westsahara liegen. Und ganz bewusst schweigen auch deutsche Konzerne wie Siemens, die bei dem Aufbau dieser Parks eine große Rolle spielen. Auf dem Rücken einer Kolonie wird hier Greenwashing betrieben. Zudem verstößt Marokko permanent gegen das Urteil des EugH vom Oktober 2024 und beutet die Westsahara und ihre Ressourcen kontinuierlich aus.

Aber auf der ITB darf Marokko dann für sich und die besetzte Westsahara als Urlaubsparadies werben. Mehrere große marokkanische Reiseagenturen wie Elixir Morocco, S’Tours, Paradis Travel & Events und das Marokkanische Fremdenverkehrsamt (ONMT – Office National Marocain du Tourisme) sind auch in diesem Jahr auf der ITB vertreten. Mit der Kampagne „Kingdom of Light“ will Marokko Millionen Tourist*innen anlocken – auch in die besetzten Gebiete der Westsahara.

Die ITB macht sich mitschuldig an Ausbeutung, Folter und Unterdrückung. Sie wissen genau was vor Ort passiert und bieten Marokko noch einen Werbeplatz.

Wir nehmen das nicht mehr hin! Die Westsahara ist kein Reiseparadies Marokkos.
Wir sagen klar, die Westsahara ist eine Kolonie und muss befreit werden.

KEIN PLATZ FÜR DAS MAROKKANISCHE FOLTERREGIME AUF DER ITB!

06.03.2026 (Fr) 19:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain

⏍ Info-Event: What's up with Palestine?

– deutsch siehe unten –

🏴🍉 Talking with local activists about activism in West Bank Palestine.

🖶 Poster A3 color, jpg
🖶 Poster A3 black/white, jpg

With Vokü. After event: Soli bar.

💬 We wanna discuss the ethnic cleansing in the West Bank by the example of the south Hebron Hills and the peaceful resistance of their communities.

How can we support them in opposing the violent displacement?

Let's take a closer look and talk about it!

Event hosted by: no name soli event crew

🏴🍉 WAS IST LOS MIT PALÄSTINA?
Gespräch mit lokalen Aktivisten über Aktivismus im Westjordanland Palästina.

Mit Vokü. Nach der Veranstaltung: Solitresen.

💬 Wir wollen über die ethnische Säuberung im Westjordanland am Beispiel der südlichen Hebron-Hügel und den friedlichen Widerstand ihrer Gemeinden diskutieren.

Wie können wir sie dabei unterstützen, sich gegen die gewaltsame Vertreibung zu wehren?

Schauen wir uns das genauer an und sprechen wir darüber!

Veranstaltung von: no name soli event crew

08.03.2026 (So) 15:00 Uhr Kottbusser Tor, Berlin-Kreuzberg

⚐ Revolutionary 8 of March Demo: Rise in rage. Build in Struggle!

RISE IN RAGE. BUILD IN STRUGGLE - CALL TO THE REVOLUTIONARY 8TH OF MARCH DEMONSTRATION BERLIN 2026

Callout by Alliance of Internationalist Feminists

On the 8th of March, we reclaim its revolutionary roots: not a day of empty gestures, but a day of militant internationalist solidarity and revolt. In a world of colonial invasions, imperialist wars, state brutality, and the crushing machinery of borders and prisons, we rise. We rise to honor those who resist, who fight back, and build life in the face of systemic death.

We center our rage on the inseparable ties between land, self-determination, and collective liberation. We assert that the land—from Palestine to Mapuche land, from Rojava to Burkina Faso, Niger, or Mali—is the base of life, autonomy, and struggle. The right to defend it, by any means necessary, belongs to the oppressed.

We reject the co-optation of our movements by states, NGOs, and the empty slogans of "the people" or "women." These are used to justify the politics of surrender, the all-consuming greed and relentless expansion of USA/NATO imperialism, the sanctions regime of the EU and USA, military intervention, resource plunder, and genocide.

The only path to justice is revolutionary self-determination: building power from below, without permission from corrupt powers. It means organizing life against extractivism, exploitation, and death.

We honor every form of popular resistance—from the militant defiance on occupied lands, to the steadfastness of Gaza, to the acts of survival on the borders, in the mines, in the factories, and on the streets. They keep the flame of hope alive, essential for breaking the system. To burn down all their prisons, mass incarceration complexes, deportation camps, settler colonies, and empires—all those structures designed to criminalize migration, resistance, and the very will to be free.

We follow the lead of our Siblings from the Global South, refusing to separate the fight against patriarchy from the fight against imperialism, capitalism, colonialism, and all state violence. Their struggle is our compass. Join us on the streets for this year's revolutionary 8th of March demonstration. Let us be loud and clear: We are not here to negotiate, but to escalate. Not to reform, but to overthrow.

We rise in our rage. We build in struggle.
Until total liberation!

10.03.2026 (Di) 20:00 Uhr Café Cralle, Hochstädter Str.10A, Berlin-Wedding (U-Bhf. Leopoldplatz)

⏍ Event: Resistance and Repression in occupied Western Sahara

In 2010, the Sahrawi people rose up against Moroccan occupation in Gdeim Izik, violent repression followed. We will screen a short documentary on Gdeim Izik (27min) and a Sahrawi comrade will share information about the remaining 19 political prisoners from Gdeim Izik in Moroccan prisons.

🍸️ This months Soli-Drink: Espicifizzmo (with and without alcohol) 🦽 Accessible by wheelchair, detailed information at https://cafecralle.wordpress.com/barrieren

Internationalist Night with Perspektive Selbstverwaltung

Infos:
https://westsaharasoli.noblogs.org
https://t.me/free_Westernsahara_actions
https://www.instagram.com/soli_rundreise
https://www.instagram.com/perspektive_sv
https://www.instagram.com/free_westernsahara_actions

13.03.2026 (Fr) 19:00 Uhr Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain

⏍ Kuba Soli Abend: Info-Veranstaltung mit der kubanischen Botschaft

„Den Frieden und das internationale Recht verteidigen!“

>> 19:00 Vokü >> 20:30 Beginn

Unser Referent von der Kubanischen Botschaft wird über die US-Blockade, die aktuellen Entwicklungen und den Einsatz für Frieden und Souveränität sprechen. Anschließend Diskussion.

In den letzten Monaten gingen in Kuba Tausende auf die Straße – für Frieden, gegen die Blockade und gegen die verstärkte imperialistische Bedrohung durch die USA. Außerdem gab es große Demonstrationen mit sehr hoher Beteiligung von Schülerinnen und Studentinnen zu wichtigen Gedenktagen der kubanischen Revolution.

Zuvor hatte die US-Regierung nach dem Überfall auf Venezuela und der Geiselnahme des venezuelanischen Präsidenten Maduro und seiner Ehefrau mit einer Exekutivanordnung Kuba zum nächsten Ziel als „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ erklärt.

Trump verkündete, dass kein venezuelanisches Öl und kein Geld mehr nach Kuba fließen werde, außerdem wolle die USA Strafzölle gegen Länder erheben, die Kuba mit Öl versorgen würden. Mit diesen Gangster-Methoden soll Kuba wirtschaftlich erpresst und die Bevölkerung zermürbt werden.

Gegen dieses (neo)koloniale und imperialistische Gebaren rufen die kubanischen Organisationen und die internationale Solidaritätsbewegung dazu auf, sich für Frieden einzusetzen und das internationale Recht zu verteidigen. Unter anderem kündigte eine internationale Koalition aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und humanitären Organisationen an, im März einen Schiffskonvoi, die “Nuestra América Flotilla“, mit Lebensmitteln und Medikamenten nach Kuba zu entsenden.

Schluss mit der mörderischen Blockade!
Stopp aller Aggressionen gegen Kuba!
Solidarität mit dem kubanischen Volk und der kubanischen Revolution!



Randomn Poster / Foto: 2014

randomn foto / poster