17.01.2026 (Sa) 13:00 Uhr 13:00 Connewitzer Kreuz, Leipzig-Connewitz

⚐ Anarchist*innen und Autonome: Auf zur Demo „Antifa means free Palestine” am 17.01.2026 in Leipzig/Connewitz!

⚐ Anarchist*innen und Autonome: Auf zur Demo „Antifa means free Palestine” am 17.01.2026 in Leipzig/Connewitz!

17.01.2026 Demonstration „Antifa means free Palestine”
13:00 Connewitzer Kreuz, Leipzig-Connewitz

Wir rufen auf zur Beteiligung anarchistischer, autonomer und antifaschistischer Gruppen in der Demonstration, ab 13:00 Uhr Connewitzer Kreuz. Lasst uns alle gemeinsam die Mobilisierung zur Demo in Leipzig/Connewitz maximal verbreiten, mit Mobi im Internet und auch auf der Straße, mit Plakaten, Graffiti und Mob-Pictures. Seien wir kreativ! Erkundigt euch nach gemeinsamen Fahrtmöglichkeiten aus euren Städten und Regionen oder bildet selbst Fahrtgemeinschaften.

Wir unterstützen den Aufruf der antifaschistischen Gruppe „Lotta Antifascista” aus Connewitz sowie die Aufrufe von Gruppen der Palästina-Solidarität und von feministischen Gruppen (Instagram-Link) aus Leipzig zur Demo „Antifa means free Palestine” in Connewitz.

Im Namen der deutschen Staatsräson werden Waffenlieferungen an Israel und die Leugnung des weiterhin andauernden Genozids an der palästinensischen Bevölkerung mittels massiver Hetze und brutaler Repression gegen jeden Protest hierzulande durchgesetzt. Trotzdem geht der massenhafte und solidarische Widerstand auf den Straßen weiter. Und die brutalen Prügelorgien sowie willkürlichen Festnahmen durch die Staatsbüttel bei zahlreichen Demos und bei friedlichen Aktionen haben darüber hinaus vielen vor Augen geführt, dass oft nur militante Aktionen etwas zu bewirken scheinen. Wie zum Beispiel der kürzlich erfolgte Rückzug der deutschen Allianz-Versicherung von der Versicherung der israelischen Waffenfirma Elbit Systems.

Auch in Leipzig gibt es, wie überall weltweit, zahlreiche Demonstrationen und Aktionen gegen den andauernden Genozid und gegen die Komplizenschaft der deutschen Eliten. Am „Marsch zum Flughafen Leipzig” am 23. August 2025 beteiligten sich 1000 Personen, um am neben Frankfurt am Main wichtigsten Flughafen Deutschlands die zuvor offengelegten Waffenlieferungen nach Israel anzuprangern. „Neben der Bundeswehr nutzen ihn auch deutsche Rüstungsfirmen und NATO-Streitkräfte.” Gegen die 15km lange und erfolgreiche Demo, die gemeinsam von Beschäftigten des Flughafens und verschiedenen Gruppen der linken Bewegung durchgeführt wurde, versuchten sog. „Antideutsche” und Rassist:innen zum Teil zu intervenieren.

Gegen den Widerstand von unten setzen imperialistische und chauvinistische Staaten nämlich nicht nur auf ihre brachialen eigenen Repressionsmethoden, sondern auch auf Zersetzung von innen. Zum Beispiel, indem sie Nazis, Querfront und ultradeutsche Zionist*innen, die die linke Bewegung stören oder angreifen, in unseren Stadtteilen schützen oder fördern. Gerne benutzen die Herrschenden und ihre Speichellecker*innen dazu derzeit die Hassrede vom „Schutz des Abendlandes gegen die Barbaren” – also rassistische, wie unter anderem anti-muslimische oder anti-arabische, Stimmungsmache. Damit einher geht auch die kriegerische Mobilmachung für einen „wehrhaften Westen”, wie Aufrüstung und die gerade eingeführte Wehrpflicht.

Wie bei Bundeskanzler Friedrich Merz ist bei ultradeutschen zionistischen Gruppen, die sich in der Vergangenheit immer wieder als „wahre Antifa” bezeichneten, auch schon lange die sogenannte „Brandmauer” gefallen. Sie reden offen über die Eliminierung von Palästinenser*innen „für den Schutz des Westens”. Sie propagieren den imperialistischen Krieg als kleineres Übel. Sie rechtfertigen jeden Rassismus mit angeblichen westlichen Werten. Oder sprechen sich offen für Repression durch die Bullen gegen linke Demos aus.

In der ultradeutschen Party-Location „Conne Island” in Connewitz, die international von immer mehr Künstler*innen unter anderem wegen ihrer Unterstützung der israelischen Armee boykottiert wird, gab es diverse dubiose Veranstaltungen. Wie unter anderem die, bei der ein Referent im Rahmen der Veranstaltungsreihe „70 Jahre Israel” eingeladen war, der die Nazi-Partei AfD wegen ihrer Aktionen gegen arabische Migrant*innen mit dem Ausspruch lobte, „die AfD erscheine angesichts des »herrschenden Linkskartells« immer wieder »als einzige Stimme der Restvernunft im Deutschen Bundestag«”.

Wir sagen: Faschist*innen, Rassist*innen, Ultradeutsche (sog. „Antideutsche”) und Querfront mit ihren Angriffen auf Migrant*innen, Queers, Feminist*innen und insbesondere auf emanzipatorische, antifaschistische und pro-palästinensische Strukturen haben in Connewitz nichts zu suchen!

Wir solidarisieren uns explizit mit allen verfolgten Antifaschist*innen und dem andauernden antifaschistischen Widerstand, mit den von rassistischen Angriffen bedrohten Menschen & Strukturen sowie dem migrantischen Widerstand, und mit der palästinensischen und palästinasolidarischen Bewegung in Connewitz, Leipzig und weltweit!

Lasst uns daher alle gemeinsam auf die Straße gehen, für ein antifaschistisches und antirassistisches Connewitz und für die Freiheit von Palästina!

Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus! Free all Antifas – Free Palestine!

Anarchistische und Autonome Gruppen

 
 
09.01.2026 (Fr) 05:22 Uhr Lotta Antifascista - Connewitz

Kein Raum den Faschist*innen am 17.01.2026 in Leipzig-Connewitz!

Kein Raum den Faschist*innen am 17.01.2026 in Leipzig-Connewitz!

Liebe Genoss*innen,

Nach der Veröffentlichung unserer Demonstration – Antifa heißt Free Palestine 17.01.2025 in Leipzig-Connewitz – waren diverse Reaktionen zu vernehmen.

Diesbezüglich möchten wir einiges klarstellen:

Die Demonstration ist keine Veranstaltung die sich inhaltlich per se gegen Connewitz als Stadtteil oder Menschen aus Connewitz richtet. Das ist allein insofern schon absurd, dass die Demonstration im Kern von Menschen aus Connewitz organisiert wird. Die Demonstration ist Teil der politischen Auseinandersetzung zwischen sich als antiimperialistischen Linken Verstehenden und Zionisten. Die Gleichsetzung von Antiimperialismus und Palastinasolidarität mit Faschismus entbehrt jeder Grundlage und belegt die ideologische Verblendung der zionistischen Propagandisten.

Des Weiteren reagierte Ferhat Sentürk auf die Anmeldung der Demonstration: Das politische Wirken Sentürks ist diffus. Bis vor Kurzem arbeitete Sentürk mit offen faschistischen Organisationen. Inzwischen scheint er sich davon distanziert zu haben, was allerdings wenig an seinem reaktionären Staatsverständnis geändert haben dürfte.

Ebenfalls äußerte sich die Kleinstpartei Freie Sachsen mittels eines Beitrags auf Telegram. Dieser ist offensichtlich inhaltlich diffus, sodass eine Beschäftigung damit eigentlich nicht ansatzweise konstruktiv ist. Aufgrund der anderen Reaktionen darauf, sehen wir uns allerdings dazu gezwungen. Besonders wird herausgestellt, dass sie die Friedensinitiative begrüßen würden. Von der vermeintlich antimilitaristische Position lassen wir uns nicht täuschen. Die Freien Sachsen positionieren sich zwar vermeintlich gegen den NATO-Imperialismus, sympathisieren allerdings offen mit anderen imperialistischen Staaten. Die Friedensinitiative der Freien Sachsen ist keine Friedensinitative. Die politische Ideologie der Freien Sachsen ist teils offen faschistisch. Insbesondere die rassistische Weltanschauung und die damit verbundene Vorstellung von Staatsbürgerschaft. Dies ist mit dem Anliegen der Demonstration nicht vereinbar. Wir erwarten nicht, dass Vertreter der Freien Sachsen am 17.1. in irgendeiner Form eine Rolle spielen. Das Beziehen auf deren Beiträge ist vermutlich absolut irrelevant.

Die zionistische Hetzkampagne war zu erwarten und belegt erneut die ideologische Verblendung ihrer Apologeten.
Wir werden uns weder dem Fußvolk des BRD-Imperialismus, noch den Faschisten beugen!

Für ein antifaschistische Connewitz!

Gegen Zionismus, gegen Repression! Freies Palästina heißt Revolution!

 
23.10.2021 (Sa) 17:00 Uhr Leipzig

Bundesweite Demo: Alle zusammen – autonom, widerständig, unversöhnlich!

Poster

Achtung: Demos wurden verboten, achtet auf aktuelle Ankündigungen und Mobilisierung! (Meldung vom 18.10.2021)

Aufruf „ALLE ZUSAMMEN NACH LEIPZIG“, Autonome Gruppen, Indymedia, 20.10.2021

Aufruf „GEGEN REPRESSION, GENTRIFIZIERUNG UND UNTERDRÜCKUNG, GEGEN DEN KAPITALISMUS“, Rigaer, Indymedia, 20.10.2021

allezusammen.noblogs.org

Wir laden alle, die diese Hetze und Angriffe gegen unsere Viertel und unsere Bewegung ablehnen, dazu ein, mit uns auf die Straße zu gehen. Gegen die bürgerlichen Befriedungsversuche! Gegen die Stadtentwicklung von oben! Gegen ihre Repression! Gegen den Faschismus! Für widerständige Viertel, gefährliche Freundschaften und das freie, gute Leben für alle. Lasst uns ein Zeichen setzen. Gemeinsam können wir den Angriffen der bürgerlichen Presse, der Stadtententwickler:innen, der Politiker:innen und der Bullen entgegenstehen. Am Samstag, den 23.10.2021, demonstrieren wir unter dem Motto „Alle zusammen – autonom, widerständig, unversöhnlich!“ in drei Demozügen durch Leipzig.

Die Demos starten aus verschiedenen Kiezen und greifen bundesweit relevante Themen im Kampf gegen dieses menschenverachtende System auf:

★ Westen // Gegen den Ausverkauf unserer Städte // Startpunkt 17h Felsenkeller

★ Osten // Weder Freund noch Helfer // Startpunkt 17h Lene-Voigt-Park

★ Innenstadt // Gegen die Kriminalisierung linker Strukturen // Startpunkt 17h Augustusplatz

● Die Demos vereinen sich dann zu einer Großdemo, mit der wir gemeinsam kämpferisch und wütend nach Connewitz ziehen!

Es liegt an uns, eine vielfältige Bewegung der Solidarität aufzubauen. Diese Demo sehen wir als einen Schritt uns unter dem Banner der Widerständigkeit zu versammeln. Zeigen wir, dass keine* und keiner* den Angriffen des Staates alleine ausgeliefert ist. Wir begrüßen es aus diesem Grund auch explizit, wenn verschiedene Strukturen eigene Aufrufe für die Demos schreiben und in ihren Orten dafür mobilisieren.