Antifa-Block auf der Großdemo „Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg!“
☉ 11.07.2026 (Sa) 14:00 ⚲ S+U-Bhf Gesundbrunnen, Berlin-Wedding
Gemeinsam gegen den Faschismus & gegen ihre Kriege — Antifa in die Offensive! Schließt euch an, beteiligt euch im Antifa-Block auf der antimilitaristischen Großdemo. Bringt Regen- oder Sonnenschirme mit. Und lasst uns bei den Aktionstagen vorab miteinander connecten!
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AUFRUF ZUM ANTIFA-BLOCK auf der antimilitaristischen Demo am
Als Antifaschist*innen beteiligen wir uns an den Aktionstagen des Berliner Bündnisses gegen Waffenproduktion und sind mit einem eigenen antifaschistischen Block Teil der Großdemonstration „Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg!” am Samstag, den
Seit dem Frühling 2025 wissen wir, dass Rheinmetall im Werk seiner Tochtergesellschaft Pierburg GmbH in der
Wir stellen uns gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht, Waffenproduktion und Waffenlieferungen, militaristische Propaganda-Veranstaltungen wie den Veteranentag oder Schulbesuche durch Offiziere und gegen die milliardenschweren „Sondervermögen” für die Aufrüstung, während gleichzeitig Jugendzentren geschlossen, die Überwachung im Inneren ausgebaut, unsere Klasse in Armut und Existenznot gedrängt und hart erkämpfte Errungenschaften der Arbeiter*innenbewegung nach und nach abgeschafft werden.
Die Aufrüstung bringt für unsere Klasse keine Sicherheit. Militarisierung und Aufrüstung gehen immer einher mit der Einschränkung unserer Rechte, Autoritarismus und einem Wettrüsten mit anderen Staaten, das zu weiteren Kriegen führt. Unserem Interesse entspringt das nicht: Kapitalistische Staaten stehen immer in Konkurrenz zueinander, ob um Rohstoffe, günstige Arbeitskräfte oder Zugang zu Absatzmärkten – und Krieg ist für sie immer eine Option. Wer Frieden für die Menschen will, muss den Kapitalismus überwinden!
Protest gegen die „neue Kriegstüchtigkeit” wird jedoch vom Staat kriminalisiert und mit harter Repression überzogen. Aktuell stehen die Ulm 5, fünf Aktivist*innen, die gegen den israelischen Rüstungskonzern Elbit Systems, der unter anderem Drohnen für den Genozid in Gaza herstellt, eine Protestaktion durchführten, im Hochsicherheitsknast Stuttgart-Stammheim vor Gericht. Dort werden von der Richterin Lauchstädt, die ganz der deutschen Staatsräson folgt, in einem Schauprozess drangsaliert. Und auch hier bei uns im Wedding versucht der Staat Antimilitarist*innen einzuschüchtern. So zogen die Cops erst kürzlich vor der Rheinmetall Fabrik am Humboldthain Aktivist*innen aus einem Auto heraus und richteten eine geladene Waffe auf die Menschen, von denen keinerlei Bedrohung ausging. Auch das nahegelegene Hausprojekt in der Schererstraße, in dem regelmäßig antimilitaristische Veranstaltungen stattfinden, war erst kürzlich von staatlicher Repression betroffen.
Wir möchten nicht isoliert aktiv sein, sondern Kämpfe miteinander verbinden. Wir dürfen das Thema „Frieden” nicht den Rechten überlassen, sondern müssen uns als linke und progressive Gruppen hier mit einem klaren Standpunkt einbringen. Denn echter Antimilitarismus funktioniert nur antifaschistisch, mit gelebter internationaler Solidarität und einer guten Portion Vaterlandsverrat. Das ist nicht nur eine Lehre aus der Geschichte: Rechte Kräfte wie die AfD agitieren heute zwar gegen die Beteiligung am Ukraine-Krieg, wollen aber eigentlich nur ein anderes Bündnis. Gegen eine starke Bundeswehr und die militärische Durchsetzung „deutscher Interessen” haben sie nichts. Wir hingegen sind grundsätzlich gegen Imperialismus und Krieg, ob von den USA, Russland oder von Deutschland ausgehend. Der Hauptfeind steht dabei noch immer im eigenen Land, denn dieses Land ist es, das uns als Kanonenfutter an die Front schicken will und hier müssen wir Widerstand organisieren! Ob durch Demonstrationen, dem Zusammenschluss mit unseren Nachbar*innen und Arbeitskolleg*innen, dem Stören von Bundeswehr-Propaganda-Veranstaltungen, dem Säubern unserer Kieze von ihrem Propagandamüll oder der direkten Aktion: wir wollen der Stachel im Fleisch des Imperialismus sein. Deswegen sind wir Teil der Aktionstage des Berliner Bündnisses gegen Waffenproduktion und der daran anschließenden Demonstration.
Schließt euch an, beteiligt euch im Antifa-Block auf der antimilitaristischen Demo am 11. Juli und lasst uns bei den Aktionstagen vorab miteinander connecten!
Gemeinsam gegen den Faschismus & gegen ihre Kriege – Antifa in die Offensive!
