04.03.2026 (Mi) 11:00 Uhr Hammarskjöldplatz, Messe Berlin Eingang Nord (Nähe S-Bhf. Messe Nord/ZOB)

⚐ PROTEST-KUNDGEBUNG gegen die Präsenz Marokkos auf der Internationalen Tourismus-Börse ITB (11:00–16:00)

☉ 04.03.2026 (Mi) 11:00  ⚲ Hammarskjöldplatz, Messe Berlin Eingang Nord (Nähe S-Bhf. Messe Nord/ZOB)

URLAUB IN EINEM FOLTERSTAAT? Westsahara ist nicht Marokko!

Kundgebung 11:00 bis 16:00 Hammarskjöldplatz
Messe Berlin Eingang Nord (Nähe S-Bhf. Messe Nord/ZOB)

🖶 Flyer, doppelseitig, schwarz/weiss, PDF: https://international.nostate.net/content/files/2026-03-04-ITB-Westsahara-Protest-Flyer.pdf

Weißer Strand, blaues Meer, klarer Himmel - und keine 50km entfernt werden Menschenrechtlerinnen und JournalistInnen gefoltert.

Seit Jahrzehnten besetzt das marokkanische Regime weite Teile der Westsahara. Dort unterdrücken sie die sahrauische Bevölkerung, Menschen verschwinden ohne Anklage für Jahre in geheimen Gefängnissen. Journalistinnen werden auf offener Straße zusammengeschlagen, Journalistinnen aus anderen Ländern, NGOs, Abgeordnete und Menschenrechtsaktivist*innen wird es verwehrt in die besetzten Gebiete zu reisen, um sie daran zu hindern von dort zu berichten.

Trotzdem profitieren deutsche Unternehmen wie Lufthansa, Discover Airlines und TUI an Flügen in die besetzten Gebiete. Städte wie Dakhla oder El Aaiún werden mit Tourist*innen vollgeladen, während die sahrauische Bevölkerung unter der Besatzung leiden. Unter den Augen der UNO, der europäischer Regierungen und natürlich auch unter den Augen deutscher Konzerne werden dort täglich die Menschenrechte verletzt.

Das marokkanische Besatzungsregime schmückt sich hier außerdem mit Nachhaltigkeit und Klimabewusstsein. Ganz bewusst wird dabei weggelassen, dass ihre Windparks und Aufbereitungsanlagen fast ausschließlich in den besetzten Teilen der Westsahara liegen. Und ganz bewusst schweigen auch deutsche Konzerne wie Siemens, die bei dem Aufbau dieser Parks eine große Rolle spielen. Auf dem Rücken einer Kolonie wird hier Greenwashing betrieben. Zudem verstößt Marokko permanent gegen das Urteil des EugH vom Oktober 2024 und beutet die Westsahara und ihre Ressourcen kontinuierlich aus.

Aber auf der ITB darf Marokko dann für sich und die besetzte Westsahara als Urlaubsparadies werben. Mehrere große marokkanische Reiseagenturen wie Elixir Morocco, S’Tours, Paradis Travel & Events und das Marokkanische Fremdenverkehrsamt (ONMT – Office National Marocain du Tourisme) sind auch in diesem Jahr auf der ITB vertreten. Mit der Kampagne „Kingdom of Light“ will Marokko Millionen Tourist*innen anlocken – auch in die besetzten Gebiete der Westsahara.

Die ITB macht sich mitschuldig an Ausbeutung, Folter und Unterdrückung. Sie wissen genau was vor Ort passiert und bieten Marokko noch einen Werbeplatz.

Wir nehmen das nicht mehr hin! Die Westsahara ist kein Reiseparadies Marokkos.
Wir sagen klar, die Westsahara ist eine Kolonie und muss befreit werden.

KEIN PLATZ FÜR DAS MAROKKANISCHE FOLTERREGIME AUF DER ITB!