21.09.2019 (Sa) 13:30 Uhr CLASH, im Mehringhof, Gneisenaustraße 2

Prozesskostensoli-Essen für 47 baskische Genoss_innen

Flyer Prozesskostensoli Essen im Clash 2019

Menü 18 € incl. Wasser und Wein

Voranmeldungen bitte unter: 030 – 325 263 87

Unterschreibt die Petition unter: https://11-13makroepaiketa.eus/es/manifiesto

Ende 2011 gab die ETA die endgültige Einstellung ihrer bewaffneten Aktivitäten bekannt. Kurze Zeit später, 2018, hat sich die Organisation ETA endgültig aufgelöst. Dies markiert einen Wendepunkt im Baskenland, eine neue Zeit begann, um mit sozialen und politischen Zielen friedlich zu leben. Am 16. September 2019 beginnt in Madrid vor dem Nationalgericht ein Massenprozess gegen 47 Angeklagte. Die Anklage bei allen lautet: aktive Beteiligung in einer terroristischen Organisation. Die Angeklagten sind Rechtsanwältinnen, Psychologinnen, Menschen die auf Menschenrechtsverletzungen an den politischen baskischen Gefangenen aufmerksam machen. Alle 47 Angeklagten haben legal und öffentlich gearbeitet, haben als Rechtsanwältinnen die Gefangenen vor Gericht vertreten, als Psychologinnen die Angehörigen betreut, sich um die Gesundheit der Gefangenen gekümmert, sind gegen die Politik der Zerstreuung (weit entfernte Unterbringung in Gefängnissen außerhalb des Baskenlands) vorgegangen, haben sich um die Mobilisierung für die Rechte der Gefangenen eingesetzt. Allen gemein war und ist der Wunsch, eine demokratische und friedliche Lösung für den politischen Kampf im Baskenland zu finden. Alle betroffenen haben Familien, viele haben in den letzten Jahren, in denen sie warten mussten auf den Beginn des Prozesses, Kinder bekommen und eigene Familien gegründet. Insgesamt sind 601 Jahre Haft für alle Angeklagten beantragt! Für alle, die einer öffentlichen und legalen Arbeit nachgegangen sind! Diese politisch motivierten Gerichtsverhandlungen müssen beendet werden! Wir rufen alle politisch und sozial denkenden Menschen in Deutschland auf, gegen solche politischen Angriffe zu mobilisieren. Unterstützung wird gebraucht in Form von Geldspenden – die Prozess- und Fahrtkosten werden sich auf 350.000 Euro belaufen.