Bundesweite Demo: UNITED4PALESTINE – no peace on stolen land!
☉ 10.10.2026 (Sa) 15:00 ⚲ Brandenburger Tor, Berlin
Am 10. Oktober gehen wir gemeinsam auf die Straße – für die Befreiung Palästinas und für ein Ende der deutschen Komplizenschaft im seit drei Jahren andauernden zionistischen Genozid an den Palästinenser*innen in Gaza.
WIR FORDERN:
- Sofortiges Ende der deutschen Unterstützung für den israelischen Genozid, Apartheid und Besatzung
- Konsequente Achtung des Völkerrechts und Unterstützung internationaler juristischer Maßnahmen
- Entkriminalisierung der Palästina-Solidarität – Schutz palästinensischer Stimmen, Symbole und Proteste
- Freiheit, Gerechtigkeit und gleiche Rechte für Palästinenser*innen
DER GENOZID IST NICHT VORBEI
Seit dem sogenannten „Waffenstillstand“ im Oktober 2025 wurden in Gaza mehr als 1.250 Palästinenser*innen ermordet, darunter über 300 Kinder.
Insgesamt wurden mehr als 100.000 Menschen von Israel ermordet, über 12.200 liegen weiterhin unter den Trümmern, und mehr als 20.000 Kinder wurden allein in den ersten zwei Jahren ermordet.
Über 92 % der Wohneinheiten in Gaza wurden zerstört. Mehr als 540 Mitarbeiter*innen von Hilfsorganisationen und über 240 Journalist*innen wurden von Israel ermordet.
Der Genozid in Gaza ist nicht vorbei. Doch der Angriff auf palästinensisches Leben endet nicht in Gaza.
WARUM UNITED4PALESTINE?
Während der Genozid in Gaza weitergeht, verschärfen sich im besetzten Westjordanland und in Jerusalem Siedlerterror, militärische Razzien, Landraub, Siedlungsausbau, Hauszerstörungen, Masseninhaftierungen und Vertreibung.
Allein 2026 wurden mehr als 1.100 Siedlerangriffe registriert. Bis Anfang Juli wurden mehr als 3.200 Palästinenser*innen vertrieben, 18 Palästinenser*innen durch Siedlerterror ermordet. Gleichzeitig wurden 350 Millionen Euro für 34 neue Siedlungen bereitgestellt, während 84 palästinensische Schulen unter Abriss- oder Baustoppanordnungen stehen.
Hinzu kommt eine weitere Eskalation staatlicher Repression: Seit April 2026 ist in Israel ein Gesetz zur Todesstrafe nur für Palästinenser*innen Kraft.
Jerusalem, das Westjordanland, Gaza und das besetzte Palästina sind untrennbare Teile Palästinas.
Darum: UNITED4PALESTINE.
WARUM JETZT?
Jerusalem kann nicht vom Westjordanland getrennt werden. Das Westjordanland kann nicht von Gaza getrennt werden. Gaza kann nicht von Palästina getrennt werden.
Darum: UNITED4PALESTINE.
Mehr als 9.500 Palästinenser*innen befanden sich im März 2026 in israelischen Gefängnissen. Rund 200 palästinensische Kinder zwischen 12 und 18 Jahren sind in Israelischen Foltergefängnisse. Der Genozid in Gaza, der beschleunigte Landraub im Westjordanland, die Kolonisierung Jerusalems, Siedlergewalt, Vertreibung und Masseninhaftierung können nicht voneinander getrennt werden.
Auch die deutsche Komplizenschaft mit den Verbrechen an Palästinenser*innen geht weiter – politisch, diplomatisch, wirtschaftlich und militärisch.
Der Genozid endet nicht in Gaza. Die Besatzung endet nicht an den Checkpoints. Das koloniale Projekt endet nicht mit einer Siedlung. Unser Widerstand endet erst mit der vollständigen Befreiung Palästinas.
WER WIR SIND
Wir sind ein Kollektiv von Palästinenser*innen in Deutschland, vereint durch das Ziel, der palästinensischen Perspektive Gehör zu verschaffen und gemeinsam für die Rechte und die Befreiung der Palästinenser*innen einzustehen.
UNITED4PALESTINE verbindet palästinensische Stimmen, Zusammenhalt und solidarische Kräfte im gemeinsamen Widerstand gegen Unterdrückung — für Freiheit, Gerechtigkeit und die Befreiung Palästinas.
Wir sind ein Zusammenschluss aus Grassroots-Initiativen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und engagierten Einzelpersonen in ganz Deutschland, die gemeinsam für Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und die Rechte von Palästinenser*innen in Palästina und überall auf der Welt einstehen.
UNSER ZIEL
Gemeinsam mit Aktivist*innen aus der palästinensischen und Palästina-solidarischen Community, Grassroots-Initiativen und weiteren zivilgesellschaftlichen Kräften organisieren wir eine weitere Massendemonstration in Berlin.
Unser Ziel ist es, ein starkes und unübersehbares Zeichen gegen den andauernden zionistischen Genozid an den Palästinenser*innen, gegen Vertreibung, illegale Besatzung und staatliche Komplizenschaft zu setzen und die palästinensische Perspektive sichtbar in den öffentlichen Raum zu tragen.
Unsere Botschaft: Schluss mit der Komplizenschaft – Solidarität ist Pflicht.
UNSERE FORDERUNGEN
Sofortiges Ende des anhaltenden israelischen Genozids am palästinensischen Volk, der Apartheid, der Blockade und der illegalen Besatzung Palästinas – einschließlich Siedlerkolonialismus, Landraub, Vertreibung und ethnischer Säuberung.
Sofortiges Ende der deutschen Unterstützung und Komplizenschaft in all ihren Formen – politisch, diplomatisch, wirtschaftlich, finanziell und militärisch – einschließlich eines sofortigen Stopps aller Waffenlieferungen.
Konsequente Achtung des Völkerrechts, Unterstützung internationaler juristischer Maßnahmen, des Rückkehrrechts der Palästinenser*innen sowie von Reparationen und Wiederaufbau
Vollständige Aufhebung der Gaza-Blockade und uneingeschränkter Zugang zu humanitärer Hilfe, medizinischer Versorgung und lebensnotwendigen Gütern.
Entkriminalisierung der Palästina-Solidarität und Schutz palästinensischer sowie Anti-Genozid-Stimmen, Proteste, Symbole, Organisationen und Grundrechte -einschließlich der Ablehnung der deutschen Staatsräson und der IHRA-Definition als Grundlage für Repression und Einschränkungen palästinensischer Stimmen.
Schutz vor antipalästinensischer Diskriminierung und staatlicher Repression sowie Aufbau, Schutz und Förderung palästinensischer Institutionen und Strukturen in Deutschland.
#United4Gaza
